Gespräche laufen schon: Kommt die Facebook-Drohne?

Weg damit !9
Mit den Drohnen von Titan Aerospace könnte Facebook den Netzausbau vorantreiben
Mit den Drohnen von Titan Aerospace könnte Facebook den Netzausbau vorantreiben(© 2014 Titan Aerospace)

Über den Wolken muss das Internet wohl grenzenlos sein – und Drohnen könnten dabei helfen. Daher steht Facebook angeblich in Verhandlungen mit dem Hersteller Titan Aerospace, dessen unbemannte Fluggeräte mehrere Jahre lang in der Stratosphäre unterwegs sein können.

Facebook könnte es gut 60 Millionen US-Dollar wert sein, das Unternehmen Titan Aerospace zu kaufen, wie der Blog TechCrunch aus mehreren Quellen erfahren hat. Das in New Mexico ansässige Unternehmen hat sich auf die Herstellung von solarbetriebenen Drohnen spezialisiert, zu denen die Modelle Solara 50 und Solara 60 zählen – diese fliegen in einer Höhe von bis zu 20 Kilometern. Da sie ihre Energie aus Sonnenstrahlen beziehen, können sie bis zu fünf Jahre in der Luft bleiben, ohne auch nur einmal landen zu müssen.

Warum Facebook ein Interesse an Titan Aerospace hat

 

Natürlich will Facebook nicht einfach so in die unbemannte Luftfahrt einsteigen: Das US-Unternehmen wolle diese Drohnen nutzen, um den weltweiten Internetausbau voranzutreiben, spekuliert TechCrunch. Titan Aerospace könnte mit der Produktion von 11.000 Drohnen vom Typ Solara 60 beginnen, die Facebook als "atmosphärische Satelliten" einsetzen würde, um den Netzausbau voranzutreiben.  Im Vergleich zu Satelliten, die im Orbit schweben, sind die Drohnen deutlich günstiger und beweglicher.

Ein solches Vorgehen stünde auch mit der Initiative Internet.org in Einklang, an der Facebook maßgeblich beteiligt ist.  Deren Ziel: bezahlbares Internet für alle. Noch sind rund fünf Milliarden Menschen weltweit vom Internet ausgeschlossen, unter anderem in Afrika – dieser Kontinent wäre laut TechCrunch auch der erste Einsatzort für diese Drohnen.


Weitere Artikel zum Thema
Google zeigt bald Stre­a­ming­dienste bei Suche nach Filmen und Serien an
1
So soll die überarbeitete Infobox in den Google-Suchergebnissen aussehen
Google zeigt bald bei der Suche an, woher Ihr etwa einen Film, eine Serie oder einen Song legal beziehen könnt.
Amazon Echo: Alexa-Laut­spre­cher mit Display könnte bald gezeigt werden
Amazon Echo besitzt aktuell kein Display und muss via Smartphone angesteuert werden
Amazon Echo mit Bildschirm: Angeblich stellt der Versandhausriese in Kürze ein neues Smart-Home-Produkt mit Alexa vor, das über eine Anzeige verfügt.
LG G6 mini soll eben­falls Display im 18:9-Format bieten
Michael Keller1
Her damit !11Das LG G6 könnte einen Mini-Ableger erhalten
Das LG G6 mini könnte Realität werden: Möglicherweise arbeitet LG an einem kleinen Ableger seines aktuellen Vorzeigemodells.