Edward Snowden: Diese Alternative zu Dropbox ist sicherer

Edward Snowden empfiehlt SpiderOak
Edward Snowden empfiehlt SpiderOak(© 2018 picture alliance / Kyodo/MAXPP)

Der ehemalige US-Geheimdienstler Edward Snowden steht mit dem Cloud-Speicher Dropbox auf Kriegsfuß. Dem Whistleblower gefällt der Datenschutz nicht, den der Branchenführer bietet. Die von Snowden empfohlene Alternative lockt aktuell mit einem Angebot.

"Schafft Dropbox ab! Es unterstützt keine Verschlüsselung, es schützt Eure privaten Dateien nicht", warnte Edward Snowden bereits auf einem New Yorker Festival. Die Veranstalter hatten ihn aus seinem Exil zugeschaltet. Der Kritiker nannte auch eine Alternative: "Nutzt Wettbewerber wie SpiderOak, die exakt denselben Service anbieten, nur dass sie die Inhalte schützen, die Ihr teilt." Bislang war diese Alternative für viele Nutzer aber womöglich zu teuer, was sich laut Android Authority derzeit geändert hat.

2 TB für 39,99 Dollar

Die Aussagen von Snowden stammen aus dem Oktober 2014 und werden durch ein Angebot aktueller denn je: Bei SpiderOak kostet ein einjähriger Cloud-Speicher normalerweise 260 Dollar. Bei TechDeals gibt es das Modell mit 2 TB allerdings derzeit für 39,99 Dollar. Bei 84 Prozent Nachlass dürfte die Entscheidung für Interessierte einfacher fallen. SpiderOak ist bereits seit 2007 in der Cloud-Speicher-Szene ein Begriff und wurde in der Vergangenheit mehrfach (für seine Sicherheit) ausgezeichnet. Ein großer Name wie Dropbox ist das Unternehmen allerdings nicht.

Snowden hatte sich bereits vor seinem Festival-Interview immer wieder auf den Online-Speicherdienst Dropbox eingeschossen. Einst sagte er bereits, der Cloud-Hoster würde seinen Nutzern in Sicherheitsbelangen "feindselig" gegenüberstehen. Dropbox sah sich in der Folge genötigt, in einem Blog-Eintrag auf die Kritik zu reagieren und die Vorwürfe zurückzuweisen.


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