Ein Blick hinter die Kulissen von Project Ara

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Mit Googles Project Ara baut Ihr Euch aus dem Modul-Baukasten ein Smartphone ganz nach Euren Wünschen zusammen
Mit Googles Project Ara baut Ihr Euch aus dem Modul-Baukasten ein Smartphone ganz nach Euren Wünschen zusammen(© 2014 Motorola)

Es kam der Riesenhype, dann war es still geworden um die Smartphones im Lego-Stil: Phonebloks, ein Projekt eines französischen Designers, und Project Ara von Google wollen Euch künftig die Möglichkeit geben, die Komponenten von Smartphones selbst auszuwählen - und wie bei einem Bausatz nach Belieben zusammenzustecken.

Doch wie steht es um das kühne Projekt? Phonebloks hat nun ein Video veröffentlicht, das zeigt: Googles Ingenieure arbeiten unter Volldampf an der nächsten Generation Smartphones - und machen gute Fortschritte.

Zu sehen ist unter anderem die elektromagnetische Halterung der einzelnen Bauteile im Endoskelett, die per Appsteuerung auch wieder aufgelöst werden kann. Neben dem kleinen Standard-Modell, das sechs Komponenten - etwa einen Akku, eine Kamera, den Prozessor, den Speicher, die Lautsprecher und ein weiteres Bauteil - enthalten kann, arbeitet das Ingenieursteam auch an einem größeren Gerät, das bis zu neun Elemente umfassen könnte.

Ingenieure testen unterschiedliche Materialien

Besonders cool sind die unterschiedlichen Materialien, aus denen die Rückseiten der Bauteile gefertigt sind. Wann denn nun das Ara auf den Markt kommt, ist noch unklar. Allerdings erwarten wir uns von der Ara Developer Conference am 15. April jede Menge Neues.

Die Arbeit der Entwickler will Google unter anderem mit Preisen für die Erfüllung bestimmter Aufgaben belohnen. Veranstaltungsort der Konferenz ist das Computer History Museum in Mountain View. Dort sollen allerdings nur Entwickler Zugang haben, für alle anderen Interessierten kündigt Google einen Livestream an.


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