Test: Elecom Zeroshock Displayschutzfolie für iPhone

Gut vier Wochen lang sichert eine Displayfolie von Elecom jetzt mein iPhone 5. Dieser Langzeittest beweist mir wieder einmal eines, nämlich das es eine sehr gute Idee ist, seinem Smartphone eine extra Portion Schutz zukommen zu lassen.

Displayschutzfolie trotz "Super-Glas"?

Als vor einiger Zeit eine Elecom Zeroshock Displayschutzfolie für das iPhone 5 in meiner Post war, freute ich mich zum Einen, vielleicht einen guten Schutz für die Front des iPhones bekommen zu haben, und fragte mich gleichzeitig zum Anderen, ob man den überhaupt so eine Folie braucht.

Vor allem aber hatte ich gleich eine alte Story im Hinterkopf, nach der Apple vor einigen Jahren alle Displayschutzfolien aus dem offiziellen Apple Store verbannt hat. Eine öffentliche Erklärung dazu gab es nie. Aber es wurde immer gemunkelt, dass Apple einfach nicht den Eindruck zulassen wollte, das iPhone-Display sei zu empfindlich. Mit diesem Hintergedanken ging ich also an den Test.

Test mit Vorurteilen...

Mal abgesehen von der Apple-Verbannungs-Story hatte ich aber noch eine ganz andere Geschichte im Hinterkopf, als ich die Folie auspackte. Trotz größter Vorsicht hatte ich nämlich nach kurzer Zeit am Displayrand einen kleinen fiesen Kratzer auf meinem iPhone 3GS. Und ein Jahr später eine Schramme mittig auf dem iPhone 4. Was meinem iPhone 4S wiederfahren ist, muss ich sicher nicht erwähnen. Trotz Gorilla Glas und mich als recht umsichtigen Besitzer ist keines meiner Smartphones wirklich makellos - irgendwann siegte ein anderer Gegenstand, der dem iPhone zu nahe kam. Also Folie drauf aufs iPhone 5...

Zeroshock - feste Folie, extra Schutz

Elecoms Displayschutzfolie ist nicht die erste, die ich ausprobiert habe. Genau deshalb kann man schon mal sagen, das die Folie Punkt 1 im Test für sich entscheidet. Sie lässt sich wunderbar einfach anbringen. Die Zeroshock-Folie hat einen Aufbau aus drei Schichten mit Urethan, PET und blasenreduzierendem Silikon und ist recht dick und steif. Daher lässt sich die Folie einmal an der richtigen Ecke angesetzt sehr gut anbringen. Legt man sie präzise parallel zum Rahmen an, zieht sie sich ganz einfach glatt auf das Display auf. Wenn man das Display zuvor gut gereinigt hat, zieht sich die Folie nach und nach komplett glatt. Bestehende Luftblasen waren bei mir innerhalb weniger Minuten vollkommen verschwunden. Der Hersteller verspricht, dass durch die Silikon-Schicht innerhalb von einer Stunde alle Luftblasen weg sind.

Die Folie ist großzügig ausgeschnitten an der Kamera und am Home-Button, so dass selbst wenn die Folie etwas schräg angesetzt wird, keine Beeinträchtigung geschehen kann.

Die Displayschutzfolie absorbiert äußere Stöße. Die Urethan-Schicht machts möglich. Laut Hersteller schafft die stoßabsorbierende Folie einer 110 Gramm schweren Metallkugel zu widerstehen, die aus einem Meter auf das iPhone fällt. Genau wollte ich es aber gar nicht wissen - ich habe nicht selbst testen wollen, wie stark die Kraft sein muss, um das iPhone-Display trotz Elecom Zeroshock-Folie zu beschädigen.

Vorteile

  • Die Folie kann mehrfach und besonders leicht aufgebracht werden.
  • Sie ist extrem formstabil und widerstandsfähig.
  • Perfekte Stanzform, keine "Macken".
  • Inklusive Reinigungsset und Anbringhilfe.

Nachteile

  • Die Folie ist etwas kleiner als das iPhone-Display - damit gibt es leider eine unschöne Schmutzfängerkante.
  • Wie jede Folie wird die Touch-Display-Empfindlichkeit leicht beeinträchtigt, gleiches gilt für die Farb- und Kontrastdarstellung (ist aber kaum sichtbar)

Fazit

Rundumschutz für Smartphones ist eine gute Sache. Wer eine für seine Bedürfnisse perfekte iPhone-Hülle gefunden hat, sollte sich auch einmal auf dem Markt der Displayschutzfolien umschauen. Die Zeroshock ist auf jeden Fall eine gute Wahl - und für einen Preis von rund 10 Euro ein No-Brainer. Die Folie gibt es auch für das iPhone 4/4S, für das Samsung Galaxy S 3, für das Samsung Galaxy Note 2, für das Sony Xperia Z, für das Sony Xperia Z Tablet, für Nexus 7, Kindle Fire, Galaxy Tab 2 und für alle iPads.