Elon Musk will Internet-Satelliten bauen

Elon Musks nächstes Vorhaben: Leichte Satelliten sollen über das Weltall flächendeckendes Internet aufbauen.
Elon Musks nächstes Vorhaben: Leichte Satelliten sollen über das Weltall flächendeckendes Internet aufbauen.(© 2014 CC: Flickr/jdlasica)

Der Tesla-Chef plant, leichtere und günstigere Satelliten zu produzieren. Für sein neuestes Vorhaben holt sich Musk einen ehemaligen Google-Manager.

Flächendeckendes Internet

Musk ist für seine mutigen Visionen bekannt. Jetzt will der Unternehmer nicht nur den Automobil-Markt und den Weltraumtransport revolutionieren, sondern auch Satelliten für Internetverbindungen herstellen.

Der Tesla-CEO plant laut einem Bericht des Wall Street Journals eine Fabrik, in der die Satelliten entstehen sollen. Diese sollen mit 250 Pfund nur halb so viel wiegen wie herkömmliche Modelle. Auch billiger sollen Musks Satelliten sein, damit die Internetabdeckung über das Weltall leistbar umgesetzt werden kann.

Eine Milliarde Investment

Anfangs soll die Fabrik 700 Stück produzieren. Dafür müsste mindestens eine Milliarde US-Dollar investiert werden, schätzen Experten. Das Projekt befinde sich noch einer Frühphase und es sei noch nicht sicher, ob sich Musk aktiv beteiligt, heißt es von Insidern.

Der Unternehmer hat sich dem Bericht zufolge bereits Unterstützung geholt. Mit Greg Wyler ist ein Satellitenspezialist und ehemaliger Google-Manager an Bord. Er hat bereits ein Startup gegründet, das Satelliten produziert.  Als Standort für das neue Unternehmen, das WorldVu heißen soll, ist Florida im Gespräch.

Google arbeitet aktuell ebenfalls daran, flächendeckendes Internet aufzubauen. Dabei testet der Suchmaschinenriese nicht nur Satelliten, sondern auch Drohnen und Ballons als Übertragungsmittel für schnelle Internetverbindungen.


Weitere Artikel zum Thema
Face­book und WhatsApp: "Rooms" sind die Antwort auf House­party und Zoom
Guido Karsten
Apps Icons iPhone X
Zoom, Houseparty und Co. sitzen in Corona-Zeiten auf dem Thron der Videochat-Programme für Gruppen. Facebook und WhatsApp schlagen nun aber zurück.
WhatsApp und Insta­gram: Namens­än­de­rung bestä­tigt
Francis Lido
Nicht meins43WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook
Facebook plant eine Namensänderung für WhatsApp und Instagram. Diese soll die Zugehörigkeit der Apps verdeutlichen.
WhatsApp auf mehre­ren Gerä­ten nutzen: Ist dieser Traum bald Reali­tät?
Francis Lido
Genügt bald ein WhatsApp-Account für Android und iOS?
WhatsApp auf mehreren Geräten nutzen – das ist künftig wohl möglich. Ein entsprechendes Update soll bereits in Arbeit sein.