"Leben ruiniert": Entwickler schaltet "Flappy Bird" ab

Unfassbar !14
Indie-Erfolg "Flappy Bird": Kaum gestartet, schon ist das Spiel wieder vorbei
Indie-Erfolg "Flappy Bird": Kaum gestartet, schon ist das Spiel wieder vorbei(© 2014 Flappy Bird Screenshot)

Mit einem Tweet versetzte Dong Nguyen die "Flappy Bird"-Nutzer in Unruhe: Am Samstag entschuldigte er sich und schrieb, dass er das Spiel in 22 Stunden vom Netz nehmen werde. Dies begründete mit den Worten "Ich halte das einfach alles nicht aus."  Wenn er diese Ankündigung wahr macht, würde das Spiel deutscher Zeit am Sonntagabend gegen 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit aus den Stores verschwinden.

Viele Nutzer fragen sich daher: Steht das beliebte Handy-Game tatsächlich vor dem Aus? Oder steckt da eine Marketing-Aktion hinter? Zumindest rechtliche Gründe sollen nicht der Anlass sein, auch an einen Verkauf denkt Dong Nguyen nicht.

"Ich kann 'Flappy Bird' als einen Erfolg für mich bezeichnen. Aber es hat auch mein einfaches Leben ruiniert. Darum hasse ich es jetzt."

Noch in den vergangenen Tagen sprach Dong Nguyen davon, dass er an weiteren Features für "Flappy Bird" arbeite und unter Hochdruck eine Portierung für Windows Phone entwickle. Doch darunter mischt sich auch ein Tweet, in dem er schrieb, dass das Spiel sein "einfaches Leben ruiniert" hat und er es nun hasst.

Um "Flappy Bird" hat sich in den vergangenen Tagen ein regelrechter Hype entwickelt: Das Spiel wurde mehrere Millionen Mal bei iTunes und dem Google Play Store kostenlos heruntergeladen. Finanziell war das Retro-Game ein voller Erfolg für Dong Nguyen, bislang verdiente er rund 50.000 US-Dollar pro Tag. Aber offenbar ist das nicht das Einzige, was für Dong Nguyen zählt.

Auf Twitter setzten sich in Windeseile Nutzer für den Erhalt des Spiels ein. Unter dem Hashtag #dontdeleteflappybird wollen sie bis zu 100.000 Retweets sammeln. Dann, so heißt es, würde es sich Dong noch einmal anders überlegen. Doch dazu äußerte sich der Entwickler nicht. Im Rahmen seiner Ankündigung, "Flappy Bird" abzuschalten, erklärte er aber auch, fortan weiter Spiele entwickeln zu wollen.


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