Externe Akkus: Amazon ruft Powerbanks wegen Brandgefahr zurück

Amazon hat eine Rückruf-Aktion für mehrere Powerbanks gestartet – es besteht offenbar Brandgefahr
Amazon hat eine Rückruf-Aktion für mehrere Powerbanks gestartet – es besteht offenbar Brandgefahr(© 2018 picture alliance / Uli Deck/dpa)

Amazon hat eine große Rückrufaktion gestartet: Offenbar gibt es Probleme mit den externen Akkus des Unternehmens. Betroffene Nutzer sollen aktuell eine E-Mail von dem Versandhändler erhalten, die über die Angelegenheit informiert.

Die AmazonBasics Powerbanks können Heise zufolge überhitzen – es besteht demnach Brandgefahr. Betroffen seien die Akkus mit 2000 mAh, 3000 mAh, 10.000 mAh und 16.100 mAh. Das Unternehmen rät Nutzer dazu, die betroffenen Energiespeicher zur eigenen Sicherheit nicht mehr zu verwenden. Zudem sollen diese schnellstmöglich entsorgt werden.

Gutschrift für die Nutzer

Amazon lässt betroffene Käufer aber wohl nicht auf dem Schaden sitzen. Über einen Link in der E-Mail können Nutzer den Kaufpreis für die Powerbank zurückfordern. Allerdings werde das Geld nicht direkt auf das Konto überwiesen: Anscheinend erfolgt eine Gutschrift auf dem Amazon-Benutzerkonto. Ihr könnt mit der Summe demnach nur neue Produkte auf der Shop-Plattform kaufen.

Viele Käufer einer AmazonBasics Powerbank holen sich wohl gerade ihr Geld zurück: Derzeit seien die Server des Unternehmens noch überlastet. Wenn ihr einen der betroffenen externen Akkus besitzt, solltet ihr in eurem E-Mail-Postfach nachschauen, ob euch Amazon schon über den Rückruf informiert hat.

Ein überhitzender Energiespeicher kann brandgefährlich werden – das hat uns 2016 schon das Galaxy Note 7 demonstriert. Letztendlich musste Samsung die Produktion einstellen und das Smartphone vom Markt nehmen. Über die Amazon-Powerbanks sind bislang aber noch keine Fälle von Selbstentzündungen bekannt, womöglich erfolgt der Rückruf also präventiv, bevor es zu Explosionen und anschließend hitzigen Diskussionen kommt.


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