Facebook: Abstimmung gescheitert

Eine Woche lang waren die Nutzer von Facebook dazu aufgerufen, über geplante Änderungen der Nutzungsbedingungen und der Datenschutz-Richtlinie abzustimmen. 342.632 Facebook-Mitglieder hatten sich bis zum Ablauf der gesetzten Frist am Freitag um 18 Uhr an der Umfrage  beteiligt. "Gemäß unserer Richtlinien werden die Ergebnisse verbindlich, wenn sich mehr als 30% aller aktiven registrierten Nutzer beteiligen. Sollten es weniger als 30% sein, so verstehen wir das Ergebnis als konsultativ." Das war die Vorlage von Facebook. Mit einer Beteiligung um die 0,04 Prozent hat Facebook die neuen Richtlinien in Kraft treten lassen.

Der Datenschutz-Aktivist Max Schrems sagte bereits bei einem Interview, dass dieses Projekt scheitern und die Marke von 30 Prozent unterschritten werde:

Unmöglich, wenn es nicht jeder Nutzer ordentlich auf der Startseite sieht. Außerdem sind die Texte wieder klassische „Weichspüler“ von Facebook, wo sich Nutzer, die keine Ahnung von dem Prozess haben, unmöglich auskennen können.