Facebook-Aktie: Einige Anleger nutzten Ende der Haltefrist

Im frühen Handel an der New Yorker Börse sackte die Aktie von Facebook ab: Sie fiel um 7 Prozent auf einen neuen Tiefststand von 19,69 US-Dollar. Auslöser für den schlechten Wert waren die Anleger. Sie hatten eines von zusammen fünf so genannten Haltefristenenden für die Facebook-Aktie genutzt, um dem Papier den Rücken zuzukehren. 271 Millionen Aktien sind laut ARD nun wieder zum Handeln frei. Am ersten Handelstag sollen 421 Millionen Aktien verkauft worden sein.

Vier Termine stehen noch bevor

In den kommenden Monaten stehen noch vier weitere Tage aus, an denen Aktien abgestoßen werden können: 2012: 15. Oktober, 14. November, 14. Dezember; 2013: 18. Mai. Das besondere an diesen Terminen ist, dass Mitarbeiter des sozialen Netzwerks ihre Aktien verkaufen können. Nach Aussage der ARD würden diese Gelegenheit wahrscheinlich einige der Angestellten nutzen. Bei Zynga und Groupon sei es so gewesen.

Anfang August schwächelte Facebook

Erst Anfang des Monats geriet der Börsengang Facebooks in die Schlagzeilen. Damals stand die Aktie bei 20,02 US-Dollar. Grund für den Kursfall dürfte unter anderem die angebliche Steigerung an Klicks auf Werbeanzeigen im sozialen Netzwerk durch Softwareeinsatz gewesen sein.

Foto: Facebook