Facebook: Eigener Bezahldienst in Planung?

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Facebook Konzernzentrale
Facebook Konzernzentrale(© 2013 CC: Flickr/bearontheroof)

Facebook scheint ins Online-Bezahlgeschäft einsteigen zu wollen. Wie The Next Web unter Berufung auf die Financial Times berichtet, befindet sich der Betreiber des sozialen Netzwerks aktuell in einem Zulassungsverfahren in Irland.

Nur noch wenige Wochen sollen es bis zur Zulassung von Facebook als Online-Bank sein. Benutzer könnten dann Geldbeträge als sogenanntes „e-money“ erwerben und europaweit als Zahlungsmittel einsetzen. Diesen Prozess nennt die Firma „passporting“. Als Partner haben Zuckerberg & Co. drei Londoner Startups mit an Bord, die für die Technologie hinter internationalen Geldtransfers online und mobil zuständig sein könnten: TransferWise, Moni Technologies und Azimo.

Tritt Facebook in Konkurrenz zu PayPal?

Gerade die wachsenden Märkte sind für Facebook interessant: Das Social Network hat in Indien letzte Woche die 100-Million-Nutzer-Marke überschritten. In China, wo Facebook offiziell illegal ist, haben große Internetfirmen bereits mobile Bezahlmethoden erfolgreich eingeführt – als Alternative zur Kreditkartenzahlung. Facebook könnte an ähnlichen Modellen für andere Märkte interessiert sein.

„Wir kommentieren Gerüchte und Spekulationen nicht.“

Facebook hält sich zu den Gerüchten bisher äußerst bedeckt. Dank seiner großen Verbreitung wäre das soziale Netzwerk in einer hervorragenden Position für die Einführung eines PayPal-Konkurrenten. Auch ohne Kreditkarte mobil und im Netz bargeldlos zu zahlen, ist in vielen Ländern noch immer sehr schwierig und selbst hierzulande gibt es viele Dienste, die kein Lastschriftverfahren als Zahlungsmethode anbieten – der Bedarf wäre also da.


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