Facebook könnte bald wieder Freunde in eurer Nähe anzeigen

Facebook arbeitet angeblich an einer Kartenansicht, die jedoch keine exakten Standorte verrät
Facebook arbeitet angeblich an einer Kartenansicht, die jedoch keine exakten Standorte verrät(© 2017 CURVED)

Facebook überarbeitet momentan offenbar die "Freunde in der Nähe"-Funktion. Das Feature ist bereits seit 2014 verfügbar, konnte die Mehrheit der Nutzer aber bislang scheinbar nicht so richtig überzeugen. Ob dies mit der neuesten Änderung gelingt?

Aktuell könnt ihr Freunde in der Nähe bei Facebook nur über eine konventionelle Liste finden. Und das natürlich nur, sofern Sie die Funktion überhaupt aktiviert haben. Nun soll wohl eine Kartenansicht ein hübscheres Interface bereitstellen, um Kontakte in der Umgebung zu lokalisieren. Hinweise darauf hat die Twitter-Nutzerin Jane Manchun Wong im Code des Social-Media-Dienstes entdeckt. Vom Design her erinnert die Kartenansicht an SnapMap. Wie das Ganze aussieht, könnt ihr euch im Tweet am Ende des Artikels ansehen.

Ortung auch für Dating-Feature?

Anscheinend zeigt die Funktion aber nicht den exakten Standort von Nutzern an, sondern gruppiert alle Freunde aus einer bestimmten Umgebung. So seht ihr wohl lediglich, wer sich etwa gerade in einer bestimmten Stadt oder in einem bestimmten Stadtteil aufhält. Laut TechCrunch hat Facebook bereits bestätigt, dass der Test derzeit läuft. Dennoch wurde das Feature offenbar vorerst serverseitig abgestellt – vermutlich, damit Dritte vorerst keinen Zugriff mehr darauf haben.

Offen bleibt, ob das Karten-Feature letztendlich auch für andere noch geplanten Facebook-Neuerungen zum Einsatz kommen könnte. Denkbar wäre eine Kombination mit der anscheinend kommenden Dating-Funktion, um Singles in der Nähe aufzuzeigen. Das würde sich gerade deshalb anbieten, da die Karte eben nicht den exakten Standort von Nutzern anzeigen soll. Noch ist nicht bekannt, wann die neue Ansicht in der stabilen Version der Social-Media-App auftaucht. Bei einem Test kann es auch noch passieren, dass die Entwickler eine Neuerung auch wieder komplett verwerfen.

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