Facebook legt Rechtsstreit um "Sponsored Stories" bei

In den USA wurde Facebook von Internetusern verklagt, da es Daten der Nutzer missbraucht haben soll. Um den Rechtsstreit mit den Klägern "friedlich" beizulegen, bezahlt das Netzwerk 10 Millionen Dollar. Beide Parteien sollen diesem Kompromiss zugestimmt haben. Das bestätigen Gerichtsdokumente, welche am vergangenen Samstag vorgelegt wurden. Das Geld soll nicht den Klägern direkt zugute kommen, sondern einem Verein, der die angestrebten Ziele der Kläger unterstützt.

Sammelklage gegen Sponsored Stories

Im März des letzten Jahres hatten Internetnutzer im kalifornischen San José Kalge gegen Facebook eingereicht. Ohne die Zustimmung der Kläger hätte Facebook Fotos ihrer Personen und "Gefällt mir"-Angaben für so genannte "Sponsored Stories" verwendet. Weil die Klage der User in Form einer Sammelklage gelistet wurde, hätten sich noch mehr verärgerte Mitglieder anschließen können.

Das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg war in der Vergangenheit schon mehrere Male Vorwürfen ausgesetzt, die Privatsphäre seiner Nutzer nicht genügend zu beachten.