Facebook Marketplace macht in Deutschland nun eBay und Shpock Konkurrenz

Facebook greift eBay und Co. an
Facebook greift eBay und Co. an(© 2017 Facebook)

Mark Zuckerberg startet mit Facebook Marketplace und eigenen Kleinanzeigen einen Großangriff auf eBay und Shpock. Der digitale Flohmarkt startet in Deutschland und 16 weiteren europäischen Ländern, darunter Österreich und die Schweiz.

Bei Marketplace können Nutzer im weltgrößten Online-Netzwerk nach Artikeln suchen, die sie interessieren oder Dinge zum Verkauf anbieten. Das Angebot ist auf die Region des Nutzers ("lokale Community") beschränkt. Facebook nimmt, im Gegensatz zu Konkurrent eBay, für abgeschlossene Deals keine Gebühren. Eine integrierte Zahlungsmöglichkeit gibt es hierzulande nicht. Der Dienst ist in der Facebook-App, auf Tablets und über Desktop-PCs verfügbar und kann nur von Nutzern verwendet werden, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Sehen, mit wem Ihr handelt

Facebook Marketplace wirbt damit, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer in den öffentlichen Profilen einsehen können, mit wem sie gerade verhandeln – zumindest, sofern der Geschäftspartner diese in seinem Account teilt. "Die Menschen sehen nur die Informationen, die du auf Facebook öffentlich teilst. Du kannst selbst entscheiden, wie viel du von dir preisgibst", betont der Konzern. Kommuniziert wird über das Feature direkt oder den Facebook Messenger.

In den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada, Chile, Mexiko, Neuseeland und Großbritannien ist Marketplace bereits seit fast einem Jahr verfügbar. Allein im Mai wurden in den USA laut Facebook mehr als 18 Millionen neue Artikel angeboten. Bisher wurde in dem Netzwerk hierzulande nur direkt in Facebook-Gruppen mit neuer oder gebrauchter Ware gehandelt.

Weitere Artikel zum Thema
Besser als Face­book: Das ist die belieb­teste App der Welt
Christoph Lübben
Immerhin bleibt Facebook wohl als Unternehmen an der Spitze der beliebtesten Apps
Bislang war wohl Facebook die populärste App. Nun steht offenbar eine andere Anwendung an der Spitze – die ebenso von Facebook stammt.
Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung für Face­book, Google, Twit­ter & Co einrich­ten
Jan Johannsen
Das Smartphone ist bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht das einzige, aber sicherlich das wichtigste Hilfsmittel.
Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt für mehr Sicherheit beim E-Mail-Konto, in sozialen Netzwerken oder beim Online-Shopping. So richtet ihr sie ein.
Ohne eure Zustim­mung: Einige Smart­phone-Apps senden Daten an Face­book
Christoph Lübben
Spotify gehört wohl zu den Apps, die Daten ungefragt an Facebook senden
Auch wenn ihr das nicht wollt, senden einige Apps wohl Daten an Facebook. Offenbar ist ein Entwickler-Kit der Grund dafür.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.