Facebook Messenger: End-to-End-Verschlüsselung rollt offenbar teilweise aus

Der Facebook Messenger bietet optional selbstzerstörende Nachrichten
Der Facebook Messenger bietet optional selbstzerstörende Nachrichten(© 2016 Facebook)

Der Facebook Messenger steht offenbar kurz vor der Einführung der angekündigten End-to-End-Verschlüsselung. So berichteten Beta-Tester, dass die Option bereits in der Preview-Version zu sehen ist. In der regulären Fassung ist das anscheinend auch schon zum Teil der Fall, wie aus den Kommentaren bei Android Police hervorgeht.

Laut Android Police ist die Implementation jedoch in beiden Fällen gleich: Die Option ist zwar da, aber ausgegraut. Das Feature heißt offiziell "Secret Conversations", auf Deutsch heißt die Option im Facebook Messenger "Geheime Unterhaltung"; ein entsprechender Schalter ist bei einigen Nutzern anscheinend schon sichtbar. Im Hilfebereich zur App findet Ihr bereits einen Eintrag, wie das Ganze funktioniert.

"[B]isher noch nicht für alle Personen verfügbar"

In vier Schritten wird dort erklärt, wie Ihr das Feature nutzt. Außerdem heißt es dort: "Geheime Unterhaltungen sind bisher noch nicht für alle Personen verfügbar." Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für manche Nutzer schon nutzbar ist. Eine offizielle Ankündigung zu dem Feature gab es bislang nicht. Auch nach dem breiten Rollout der Geheimen Unterhaltungen wird das Feature aber noch Einschränkungen bedeuten.

Im Gegensatz zu WhatsApp verschlüsselt der Facebook Messenger nämlich nicht einfach sämtliche Nachrichten, sondern die End-to-End-Verschlüsselung muss manuell aktiviert werden. In einer solchen Konversation werden zudem noch keine Gifs, Videos Gruppennachrichten, Video-Anrufe oder Zahlungen unterstützt, wie Facebook schreibt. Sollte das Feature schon für Euch schon zur Verfügung stehen, dann lasst es uns doch wissen.

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