Facebook: Privatsphäre-Einstellungen ändern sich

Facebook wolle seinen Nutzer eine bessere Übersicht bei den Privatsphäre-Einstellungen bieten, teilte der Konzern mit. Das US-amerikanische Unternehmen hat Änderungen vorgenommen, eine Auswahlmöglichkeit wurde allerdings gestrichen.

Wer sieht meine Informationen?

Die Funktion "Wer kann meine Chronik mit Hilfe meines Namens finden?" ist nach der Umstellung nicht mehr auffindbar. Die Auswahl wurde von Facebook entfernt. Ein alternatives Tool wolle die Firma einrichten, sagte die zuständige Facebook-Angestellte Erin Egan. In Zukunft könnten die Nutzer dafür besser einstellen, für wen welche Informationen einsehbar sind.

Fotos könnten weiterhin gesehen werden

Facebook wolle im Zuge der Neugestaltung darauf hinweisen, dass Bilder und Videos auch nach dem Entfernen aus der Chronik noch sichtbar sein können. Die Löschung widerrechtlich durch Dritte hochgeladene Fotos könne künftig einfacher beantragt werden.

Mit der Social Protection App von McAfee kann man bereits genau einstellen, wer das Facebook-Bild sehen kann und wer nicht.

Facebook wolle des Weiteren die Möglichkeiten von Anwendungen einschränken. Sie könnten dann nicht mehr so leicht an die Pinnwand eines Benutzers posten, wenn eine entsprechende Einstellung vorgenommen wurde.

Idee sei von Facebook gekommen

Erin Egan erklärte, Facebook sei selbst auf die Idee gekommen, die Maßnahmen durchzuführen. Auf eine Empfehlung des irischen Datenschutzbeauftragten gingen sie nicht zurück, erwähnte Egan.

Das soziale Netzwerk sorgte in der Vergangenheit öfters wegen seines Verhältnisses zum Datenschutz für negative Schlagzeilen. In der letzten Zeit probierte Facebook scheinbar, dies zu ändern: Mitte Oktober reagierte Facebook auf die Kritik von Datenschützern und deaktivierte die Gesichtserkennung für Fotos in Europa.

Verbraucherschützer klagten

<a title="Facebook entfernt nach 30 Tagen “gelöschte” Fotos von<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
Servern" href="https://curved.de/news/facebook-entfernt-nach-30-tagen-geloschte-fotos-von-servern-16091" target="_blank"> Im August hatte Facebook außerdem zugesichert, man wolle durch den Nutzer als "geschlöscht" marktierte Fotos nach 30 Tagen von den Servern endgültig entfernen. Vor ein paar Tagen wurde Facebook aber von deutschen Verbraucherschützern verklagt.

Foto: Facebook