Facebook reduziert zu werbliche Beiträge im News Feed

Offizielle Facebook-Seiten müssen ihre Werbestrategie überdenken.
Offizielle Facebook-Seiten müssen ihre Werbestrategie überdenken. (© 2014 Facebook Inc., CURVED Montage)

Anzeigen sollen sich besser von normalen Postings unterscheiden lassen. So will Facebook den News Feed entrümpeln und die Relevanz steigern. 

Anzeigen statt Promoted Posts

Anstatt übermäßig werbliche Beiträge zu boosten, sollen Business-Kunden lieber richtige Anzeigen schalten, informiert das Unternehmen. In einer Umfrage mit hunderttausenden Nutzern habe das Portal herausgefunden, dass diese lieber Beiträge von Freunden als Beiträge von Unternehmen in ihrem Stream sehen wollen, die einen allzu werblichen Charakter haben.

Darauf hat das Social Network mit der Ankündigung reagiert, weniger Beiträge im Feed auszuspielen, die organischer Natur sind, aber werblich klingen. Der Umfrage zufolge nehmen die User richtige Ads positiver wahr, weil diese auch auf Interessen zielgerichtet sind und definiert werden kann, welche Brands nicht angezeigt werden sollen.

Mehr Relevanz im News Feed

Konkret sollen Seitenbetreiber das Verfassen von Beiträgen unterlassen, die den gleichen Inhalt wie eine Anzeige haben, ohne Kontext ein Gewinnspiel anpreisen oder die nur den Kauf eines Produkts oder die Installation einer App fördern wollen. Ab Januar soll diese Art von Beiträgen seltener im News Feed zu finden sein. Wie Facebook diese herausfiltert, ist allerdings nicht klar.

Das börsennotierte Social Network versichert, dass die Zahl der Anzeigen, die ein Nutzer sieht, dadurch nicht erhöht wird. Vielmehr will Facebook die Relevanz und Qualität im News Feed steigern.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone: Face­book greift heim­lich auf eure Kamera zu
Francis Lido
UPDATEGab’s schon5Die Facebook-App auf dem iPhone X
Will Facebook euch ausspionieren? Wenn ihr die App auf dem iPhone nutzt, läuft eure Kamera im Hintergrund mit.
WhatsApp und Insta­gram: Namens­än­de­rung bestä­tigt
Francis Lido
Nicht meins41WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook
Facebook plant eine Namensänderung für WhatsApp und Instagram. Diese soll die Zugehörigkeit der Apps verdeutlichen.
Störung zeigte: Face­book weiß, ob ihr einen Bart habt
Christoph Lübben
Smart5Ihr seid auf Selfies stets mit einem Bart zu sehen? Facebook weiß das – egal, ob es eure Gesichtsbehaarung ist
Facebook beschreibt eure Fotos: Dank der weltweiten Störung wissen wir nun, wie die Plattform Bilder von euch wirklich sieht.