Facebook: Sexy Bilder machen Frauen unattraktiv

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Solche Bilder mögen auf Facebook gut bei Männern ankommen, junge Frauen hingegen bewerten sie eher negativ
Solche Bilder mögen auf Facebook gut bei Männern ankommen, junge Frauen hingegen bewerten sie eher negativ(© 2014 istock.com/ZorzEd)

Facebook ist für junge Frauen eine Zwickmühle: Sexy Bilder lösen bei gleichgeschlechtlichen Altersgenossinnen negative Reaktionen hervor, auch auf potenzielle Arbeitgeber wirkt diese freizügige Art der Selbstdarstellung eher abschreckend. Das Problem: Wer darauf verzichtet, verschenkt möglicherweise Chancen beim anderen Geschlecht. Das hat eine Studie der Oregon State University ergeben, berichtet Phys.org.

Amanda Johnson gab es auf Facebook zweimal. In einem Profil präsentierte sich die 20-Jährige mit aufreizenden Fotos, im anderen gab sie sich zugeknöpft. Amanda Johnson ist zwar nicht echt, sondern die Schöpfung der Psychologin Elisabeth Daniels. Die Reaktionen der Testpersonen auf die beiden ungleichen Facebook-Zwillinge waren jedoch authentisch: Sie ließ 58 weibliche Teenager im Alter zwischen 13 und 18 Jahren sowie 60 junge Frauen zwischen 17 und 25 Jahren entscheiden, wie sie die fiktive Amanda bewerten würden.

Wer sich sexy gibt, gilt unter Frauen als weniger kompetent – und weniger attraktiv

Bis auf die Fotos waren die Profile in Sachen Vorlieben identisch: Das eine zeigte Amanda in einem roten Kleid, das einen Blick auf einen Oberschenkel und Strumpfgürtel freigab, im anderen trug sie Jeans, T-Shirt und einen Schal, der ihren Oberkörper abdeckte. Es ergab sich, dass die Probanden das nicht-sexy Profil in allen Kategorien höher bewerteten, namentlich "Körperliche Attraktivität", "Soziale Attraktivität" und "Kompetenz bei der Aufgabenbewältigung".

Das Problem dabei ist laut Daniels, dass in der heutigen Zeit ein immenser Druck auf jungen Mädchen laste, sich sexy zu präsentieren. Ihr gehe es aber vor allem darum zu zeigen, dass dies mehr negative als positive Auswirkungen haben kann. Im Klartext: Wer es darauf anlegt, sich für Liebespartner attraktiv zu machen, muss in Kauf nehmen, dass einem im Gegenzug Kompetenzen abgesprochen werden. Gänzlich neu klingt das zwar nicht, aber wissenschaftliche Bestätigung ist nie verkehrt.


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