Facebook Spaces erweitert die virtuelle Realität um eine soziale Komponente

Fast wie im echten Leben, nur virtuell: Treffen mit Freunden in Facebook Spaces.
Fast wie im echten Leben, nur virtuell: Treffen mit Freunden in Facebook Spaces.(© 2017 Facebook)

Facebook stößt mit Facebook Spaces weiter ins Feld der Virtuellen Realität vor. Auf der Entwicklerkonferenz f8 stellte das Unternehmen die Beta-Version der neuen Plattform vor, die nun auch mit Oculus Rift besucht bzw. genutzt werden kann.

Treffen sich zwei Freunde, ist der eine plötzlich weg – kein Netz. Was wie ein blöder Scherz klingt, wird mit Facebook Spaces bald Realität, zumindest virtuell. Facebook hat die neue Version der algorithmisierten Umgebung auf der f8-Konferenz vorgestellt, die Ihr nun auch in der VR besuchen könnt.

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Facebook Spaces ist ein virtueller Raum, der ähnlich dem Messenger zur Interaktion mit Freunden gedacht ist. Bis zu vier Freunde gleichzeitig können sich via Oculus Rift zum Gruppenchat treffen und gemeinsam mit der Umgebung interagieren. Den dafür notwendigen Avatar, also die virtuelle Repräsentanz des Nutzers, errechnet und gestaltet Spaces anhand Eures Facebook-Fotos. Seid Ihr mit dem Ergebnis nicht zufrieden, könnt Ihr die Figur nachträglich bearbeiten, etwa die Haarfarbe ändern.

Als Schauplätze für die virtuellen Treffen dienen 360-Grad-Fotos, die Facebook dafür bereitstellt. Innerhalb der Spaces könnt ihr gemeinsam 3D-Objekte wie zum Beispiel ein Tic-Tac-Toe-Feld erstellen, indem ihr sie einfach in die Luft zeichnen. Oder aber Ihr schießt Selbstporträts Eurer digitalen Konterfeis mithilfe des vorhandenen Selfie-Sticks, die Ihr anschließend in Eurer Timeline teilen könnt.

Facebook Spaces funktioniert auch ohne Oculus Rift. Ladet Ihr Freunde in eure VR-Umgebung ein, die selbst keine Oculus Rift besitzen, werden Euch diese wie bei einem Videotelefonat als 2D-Bild mit dem Gesicht des Anrufers in den Raum eingeblendet.

Aktuell befindet sich Facebook Spaces noch im Beta-Stadium. Einen Termin für die finale Version hat Facebook während der Präsentation nicht genannt.


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