Facebook stellt Poke und Camera ein

Wenig überraschend: Still und heimlich entfernt der Social Media-Dienst zwei Apps, die kaum Beachtung fanden. 

Erfolgloser Snapchat-Konkurrent

Facebook bereinigt anscheinend sein Portfolio an Stand-Alone-Apps. Die Anwendungen Poke und Camera wurden aus den App-Stores entfernt. Diese Beobachtung bestätigt das Unternehmen aus Menlo Park, jedoch ohne dafür eine Begründung abzugeben.

Die Anwendung Poke launchte Facebook im Dezember 2012 als Mitbewerber zur Messaging-App Snapchat. Mit der Poke-Funktionen konnten Nutzer des Social Networks Freunde "virtuell" anstupsen. Mit der dazugehörigen App sollte diese Idee weitergesponnen werden. CEO Mark Zuckerberg hat dem Projekt anscheinend keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Entwicker haben Insidern zufolge die mobile Applikation innerhalb von zwölf Tagen erstellt.

Bilder-Funktion verbessert

Das gleiche Schicksal wie Poke ereilt auch die App Camera. Mit dem Tool hatten es Nutzer einfacher, Bilder auf Facebook hochzuladen. Zuvor erlaubte das Portal nur das Hochladen von einzelnen Bildern. Das Werkzeug integrierte der Social Media-Dienst deshalb in seine eigentliche App, was Camera mehr oder weniger obsolet machte.

Zuckerberg legt derzeit großen Wert auf die Mobile-Strategie des Konzerns. Bei der f8 kündigte der Firmenchef mehrere Neuerungen an, die Entwicklern die Arbeit vereinfachen sollen. Die interne App-Abteilung Creative Labs hat es sich zum Ziel gesetzt, von Facebook unabhängige Dienste für mobile Endgeräte zu launchen. Eines davon ist die Magazin-App Paper.


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