Facebook weiß, ob Euer Passwort gestohlen wurde

Facebook will reagieren, bevor Hacker weiteres Unheil anrichten können
Facebook will reagieren, bevor Hacker weiteres Unheil anrichten können(© 2014 CURVED)

Wenn Hacker Passwörter ergaunern, taucht die Beute meist irgendwo im Internet auf. Facebook hat das erkannt und macht sich nun automatisiert auf die Suche nach kompromittierten Zugangsdaten seiner Nutzer. In einem Blogpost erklärt der Konzern, wie das Ganze funktioniert, pünktlich zum Dropbox-Leak.

Um die Sicherheit für die eigene Userbasis zu erhöhen, observiert das soziale Netzwerk mehrere Seiten, auf denen geleakte Nutzerdaten gepostet werden. Bei der verwendeten Methode bleibt das Passwort selbst dem Unternehmen geheim – lediglich ein Hash, also ein individuelles Code-Kürzel für jedes Passwort, gleicht ein automatisierter Prozess ab. Facebook überprüft auf die gleiche Art, ob die Zugansdaten zu einem Account passen und benachritigt die betroffene Person sodann. Gleichzeitig weist der Eintrag erneut darauf hin, dass auch das beste Passwort ein Sicherheitsrisiko darstellt, wenn es für unterschiedliche Logins zum Einsatz kommt.

Facebook Login sei ohnehin sicherer

Eine sicherere Alternative bestehe hingegen im Facebook Login.: Damit ist es möglich, sich mit dem Facebook-Account in andere Seiten einzuloggen, so diese das Feature unterstützen. Ursprünglich wurden dabei allerdings persönliche Informationen des sozialen Netzwerks an die jeweiligen anderen Seitenbetreiber übermittelt. Facebook hat inzwischen nachgebessert und bietet wahlweise einen anonymen Login an.

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