Facebook will Timelines entrümpeln: Weg mit alten Posts

Aus alt macht neu: Facebook verpasst verordnet seiner Timline eine Verjüngungskur
Aus alt macht neu: Facebook verpasst verordnet seiner Timline eine Verjüngungskur(© 2014 Facebook, CURVED Montage)

Was interessiert uns das Geschwätz von gestern? Facebook-Nutzer offensichtlich herzlich wenig, denn schon seit einiger Zeit kritisieren sie veraltete Statusmeldungen in den Timelines des sozialen Netzwerks. Facebook reagiert nun und will zwei neue Kriterien einführen, um sich für seine Nutzer zu entrümpeln.

Die alteingesessenen Facebook-Nutzer unter Euch haben es bestimmt schon bemerkt, dass der Facebook-Algorithmus immer wieder veraltete Statusmeldungen in der Timeline nach oben befördert – und das selbst dann, wenn Ihr Euren Nachrichtenfluss auf "Neueste Meldungen" gestellt habt. Da sich in der Welt der sozialen Netzwerke allerdings kaum jemand dafür interessiert, was gestern oder vor ein paar Tagen passiert ist, hagelt es deswegen Kritik. Jetzt reagiert die Facebook auf den Ärger der Nutzer und gelobt auf seiner offiziellen Webpräsenz Besserung.

Trends und Timing sollen die Facebook-Timeline beeinflussen

Facebook will demnächst den Inhalt von Posts mit der eigenen Trendlinie vergleichen, in der aktuelle Ereignisse oder viel diskutierte Personen unter einem Schlagwort geführt werden. Dadurch wird bestimmt, ob eine aktuelle Statusmeldung weiter ober in der Timeline auftaucht. Laut Facebook sei dadurch die Chance um sechs Prozent höher, dass ein Post geliked, geteilt oder kommentiert wird. Was keinen aktuellen Anlass hat, nach einigen Tagen wieder oben in Eurer Timeline aufzutauchen, soll das in Zukunft auch nicht mehr.

Zudem will Facebook messen, wann genau eine Statusmeldung Euch gefällt oder einen Kommentar entlocken kann. Erhält eine Meldung lediglich kurz nach ihrem Erscheinen viel Aufmerksamkeit und nach einiger Zeit nicht mehr, dann soll sie später auch aus den Timelines verschwinden. Allerdings will Facebook diese Änderungen Schritt für Schritt angehen, sodass die Mitglieder des sozialen Netzwerks nicht mit einem großen Effekt auf ihre Statusmeldungen rechnen sollen.

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