Facebook zieht sich um: Neues, altes Design im Anmarsch

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Links: So sieht das neue Facebook-Design aus. Rechts daneben: Der alte News-Feed
Links: So sieht das neue Facebook-Design aus. Rechts daneben: Der alte News-Feed(© 2014 www.facebook.com, CURVED Montage)

Ob das bei den Nutzern ankommt? In den kommenden Wochen will Facebook ein neues Design für seine Benutzeroberfläche veröffentlichen, insbesondere für die Timeline. Das Layout basiert auf einem Entwurf der Timeline, den Facebook bereits vor einem Jahr ausprobiert hatte - und der bei den Nutzern nicht gut ankam.

Das neue Design soll, wie auch der erste Versuch, vor allem ein Ziel haben: Facebook soll einen größeren Mobile-Bezug bekommen. Schon der Entwurf von 2013 orientierte sich deutlich an der Smartphone- und Tablet-App. Visuelle Inhalte wie Bilder und Videos sollen daher, wie ursprünglich geplant, größer dargestellt werden.

Konzept einer digitalen Zeitung wurde verworfen

Besonders schlecht kam vor einem Jahr die Aufsplittung der Timeline in verschiedene Stories an. Facebook sollte nämlich ein zusätzliches Menü erhalten, in dem Ihr beispielsweise zwischen den Posts von Freunden, Gruppen und Nachrichtenseiten wechseln könnt. Diesen Ansatz, der dem Konzept von Feedly und Flipboard ähnelt, haben Mark Zuckerberg und Co. mittlerweile verworfen. Facebook wird sich also auch mit dem neuen Design nicht in eine digitale Zeitung mit unterschiedlichen Rubriken verwandeln.

Generell sollen keine neuen Features und Funktionen Teil des Updates sein. Ausschließlich am Design wird geschraubt, und so soll eine Oberfläche geschaffen werden, die mit neuen Schriftarten, größeren Bildern und frischen Icons zeitgemäßer ist. Die Quintessenz: Facebook soll gefallen und nicht durch überflüssige Features verwirren.

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