Fahrdienst-Vermittler Uber jetzt in 200 Städten aktiv

Uber wollte gegen kritische Journalisten vorgehen
Uber wollte gegen kritische Journalisten vorgehen(© 2014 Uber/JoBertram)

Das dürfte den hiesigen Taxiunternehmen überhaupt nicht schmecken: Der Fahrdienst-Vermittler Uber nimmt weltweit an Fahrt auf. Mittlerweile ist die Online-Plattform des Ridesharing-Netzwerks in über 200 Städten aktiv. Vor allem Deutschland gilt europaweit als einer der am schnellsten wachsenden Märkte.

Ubers Fahrdienst-Vermittlung wurde mittlerweile in über 200 Städten ausgerollt, hieß es laut Golem in einer offiziellen Bekanntgabe des Unternehmens. Zuletzt in Warschau, Prag, Istanbul, Göteborg und Lissabon – neben 24 weiteren Städtezuwächsen in den USA. Damit können Menschen aus 45 Ländern auf sechs Kontinenten die Service-App nutzen. Uber-Sprecher Fabien Nestmann hatte sich erst in dieser Woche zur wachsenden Nachfrage geäußert. Sowohl die Anzahl der App-Downloads als auch die vermittelten Personenbeförderungen hätten sich verfünffacht. Bald soll der Service in weiteren deutschen Städten an den Start gehen, etwa in Stuttgart oder Köln.

Dienstleistung mit Startschwierigkeiten

Zumindest in Hamburg hatten die Betreiber des Taxidienstes Uber zunächst einige Pylonen zu umfahren, bevor das Hamburger Verwaltungsgericht am Ende dann doch das Verbot kippte. Denn der Vermittlungs-Dienst löste im Vorfeld kontroverse Diskussionen aus. Taxiunternehmer erwirkten mitunter eine einstweilige Verfügung gegen den Mitbewerber. Denn Privatpersonen können ihre Fahrdienste bei UberPop anbieten und werden dann über eine App bestellt.

Darüber hinaus bietet Uber auch einen Limousinen-Chauffeurdienst unter dem Namen UberBlack an. In den USA ist man bereits wieder eine Straßenecke weiter: Uber-Dienst Corner Store stellt einen lokalen Lieferservice für Bedarfsartikel zur Verfügung.


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