Faltbare Smartphones sollen sich spätestens 2022 durchsetzen

Schon bald können wir Smartphones offenbar knicken
Schon bald können wir Smartphones offenbar knicken(© 2018 CURVED/Labs)

Schon viele der großen Hersteller arbeiten offenbar bereits an faltbaren Smartphones. Wie viel Marktpotenzial diese neue Art von Geräten tatsächlich haben wird, ist umstritten. Ein renommiertes Marktforschungsunternehmen prophezeit nun, dass die faltbaren Modelle schon in wenigen Jahren den Durchbruch schaffen werden.

Spätestens 2022 sollen sich faltbare Smartphones am Markt durchsetzen, prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Display Supply Chain Consultants (DSCC). Dessen Experten rechnen damit, dass die Zahl verkaufter Smartphones mit flexiblem Display im genannten Zeitraum auf ungefähr 54 Millionen Einheiten anwachsen würde, was wiederum Einnahmen in Höhe von etwa 6,7 Milliarden US-Dollar zur Folge hätte. Inklusive faltbarer Tablets und Notebooks soll die Anzahl verkaufter Einheiten sogar bei 63 Millionen liegen, die Einnahmen steigen laut Prognose auf 8,9 Milliarden US-Dollar.

Wer macht das Rennen?

Zunächst sollen aber nur wenige der neuen Geräte über die Ladentheke wandern. Aufgrund der Annahme, dass Samsung und Huawei faltbare Smartphones spätestens im ersten Quartal 2019 vorstellen, geht die DSCC von 3,1 Millionen verkauften Geräten im gesamten Jahr aus. Damit soll dann der Grundstein für das Wachstum der folgenden Jahre gelegt werden, das auf zunehmendem Wettbewerb, sinkenden Kosten und fallenden Preisen aufbauen könnte. Insgesamt bedeutet dies auch, dass die erste Generation der faltbaren Smartphones für die meisten Nutzer womöglich noch zu teuer sein wird.

Zunächst einmal gibt es aber offenbar einen Wettlauf darum, welches Unternehmen das erste serienreife faltbare Smartphone in den Handel bringt. Neben Samsung und Huawei arbeiten angeblich auch Xiaomi und Sony an entsprechenden Modellen. Zwar wirken die prognostizierten über 50 Millionen abgesetzten faltbaren Smartphones allein im Vergleich zu den knapp 1,5 Milliarden verkauften Mobilgeräte im Jahr 2017 schwindend gering. Dennoch dürfte es im Geschäft mit den faltbaren Geräten um hohe potenzielle Einnahmen gehen, die sich die Hersteller sicherlich nicht entgehen lassen wollen.


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