FBI will iPhone auch ohne Apples Hilfe geknackt haben

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Apple will sich auch künftig für den Schutz von Nutzerdaten einsetzen
Apple will sich auch künftig für den Schutz von Nutzerdaten einsetzen(© 2015 CC: Flickr/peter)

Der Fall ist zu Ende, aber nicht das Daten-Dilemma: Das FBI hat öffentlich bekannt gegeben, das iPhone 5c eines mutmaßlichen Terroristen geknackt zu haben. Apple will weiterhin für den Schutz der Daten seiner Nutzer eintreten.

Das FBI hat am Ostermontag 2016 ein Dokument veröffentlicht, in dem die Organisation aussagt, Zugang zu den Daten des entsprechenden iPhones erhalten zu haben, berichtet 9to5Mac. Die Methode soll aber nur für dieses Gerät funktionieren. Dementsprechend würde das FBI nun die rechtlichen Schritte zurückziehen, die es gegen Apple eingeleitet hatte. Was sich tatsächlich auf dem Gerät befindet und ob diese Daten bei der Aufklärung der Morde von San Bernardino helfen, wird voraussichtlich das Geheimnis des FBI bleiben.

Fall für Apple nicht erledigt

Welche Methode dabei zum Einsatz kam, ist ebenfalls nicht bekannt. Erst vor Kurzem hatte das FBI verkündet, Apples Hilfe beim Knacken des iPhones nicht mehr zu benötigen. Kurz darauf war gemutmaßt worden, dass die US-Behörde Hilfe von dem Unternehmen Cellebrite erhalten haben könnte. Apple kündigte derweil an, sich auch weiterhin für den Schutz der Nutzerdaten einzusetzen.

Der Fall "FBI vs. Apple" beschäftigt nun schon seit längerer Zeit die Öffentlichkeit. Es geht dabei um die Frage, ob eine Regierungsorganisation von einem Unternehmen fordern darf, dass dieses Zugang zu den Daten eines Gerätes gewähren muss, das einem mutmaßlichen Straftäter gehört. Im Laufe des Falles wurde auch über die Frage diskutiert, ob Apple eine Hintertür in sein Betriebssystem einbauen muss, um den Zugang zu den Nutzerdaten in Zukunft zu erleichtern.


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