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FBI wird Apple nie verraten wie iPhone geknackt wurde

Das FBI hat eine Sicherheitslücke ausgenutzt, um ein Apple iPhone 5c zu knacken
Das FBI hat eine Sicherheitslücke ausgenutzt, um ein Apple iPhone 5c zu knacken (© 2016 CURVED )
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14.04.16 von

Daniel Lüders

Das FBI konnte kürzlich den Passcode eines Apple iPhone 5c überwinden, indem es eine noch unbekannte Schwachstelle ausgenutzt hat. Apple möchte dieses Sicherheitsleck gerne schließen, um seine Nutzer noch besser vor Angriffen zu schützen. Doch das FBI wird die Bemühungen des Unternehmens wohl nicht unterstützen.

Apple hat sich in dem Wunsch, das iOS-System abzusichern, an das US-Justizministerium gewand. Die Bitte: Man möge das Unternehmen über die Schwachstelle aufklären, die das FBI dazu verwendete, um ein iPhone 5c zu knacken. Doch neuen Informationen zufolge wird diese Technik wohl weiter geheim bleiben, wie Reuters berichtet. Demnach besitze allein die beauftragte Firma das rechtliche Eigentum an dem Verfahren, wie anonyme Quellen aus dem Umfeld der Obama-Administration erklärt haben sollen.

Sicherheitslücke ist geistiges Eigentum der beauftragten Firma

Für gewöhnlich prüft das Weiße Haus in solchen Fällen, ob Sicherheitslücken veröffentlicht werden sollen oder nicht, nachdem sie von einer Behörde angewandt wurden. Dadurch soll der Regierung über die Zukunft solcher Informationen entscheiden dürfen, bevor Technologien oder Lecks in den Schubladen der NSA, dem CIA oder dem FBI verschwinden. Wenn eine Technik allerdings von einem privaten Unternehmen entdeckt wird, ist es das alleinige Recht der betreffenden Firma dieses intellektuelle Eigentum zu verwalten.

Deshalb kann wohl auch Apple die Herausgabe von Informationen in diesem Fall nicht gerichtlich erzwingen. Selbst das FBI weiß offenbar nicht genau, wie die beauftragte Sicherheitsfirma das betreffende iPhone geknackt hat, war aber offensichtlich mit dem Ergebnis zufrieden. Auch wenn Geräte wie das iPhone 6s sicherer sein sollen, bleiben Fragen darüber offen, ob Firmen wirklich Schwachstellen von Systemen als geistiges Eigentum verwalten dürfen sollten – oder ob dies eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt.

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