Fehler in iOS lässt Messenger-Apps abstürzen: Apple plant schnelles Update

UPDATE
Die Freude an denn Features von iOS 11 wird erneut getrübt
Die Freude an denn Features von iOS 11 wird erneut getrübt(© 2017 CURVED)

Update: Inzwischen hat sich Apple zu dem iOS-Bug geäußert. Das Unternehmen hat laut The Verge angekündigt, das Problem bereits vor dem Rollout von iOS 11.3 zu beheben. Das bedeutet, dass es vor dieser Version noch ein weiteres, kleineres Update geben wird – möglicherweise auf iOS 11.2.6.

Ursprünglicher Artikel:
Die Tage, in denen man sich um Fehler in Apple-Software keine Sorgen machen musste, scheinen vorbei. iOS 11 soll einen Bug enthalten, der iPhones zum Abstürzen bringt und den Zugriff auf verschiedene Messenger verhindert. Das berichtet The Verge unter Berufung auf das italienische Blog Mobile World.

Die Probleme treten offenbar auf, wenn iOS-Geräte eine Nachricht empfangen, die einen Buchstaben aus der indischen Sprache Telugu enthält. Bereits der Empfang soll zum Absturz führen. Die Nachrichten-App lasse sich anschließend nicht mehr öffnen, da sie erfolglos versuche, den Buchstaben zu laden. Offenbar ist der einzige Weg, wieder Zugriff auf eure iMessages zu erhalten, folgender: Jemand anderes muss euch eine Nachricht schicken. Anschließend solltet ihr die Unterhaltung löschen, die den problematischen Buchstaben enthält.

Auch andere Anwendungen stürzen ab

Das Problem betrifft laut The Verge aber auch andere Messenger-Apps für iOS. Die Webseite konnte den Bug unter anderem mit dem Facebook Messenger und WhatsApp reproduzieren. Dasselbe gelang anscheinend auch mit den E-Mail-Anwendungen Gmail und Outlook. Telegram und Skype sollen dagegen nicht betroffen sein. Außerdem trete der Bug in der öffentlichen Beta-Version von iOS 11.3 nicht mehr auf.

Apple weiß also anscheinend Bescheid und wird den Bug mit dem nächsten größeren Update aus der Welt schaffen. Es ist nicht das erste Mal, dass bestimmte Nachrichten iOS 11 Probleme bereiten. Bereits im Januar 2018 brachte ein iMessage-Bug iPhones zum Abstürzen. Auslöser des mittlerweile adressierten Problems war ein Link, der sich unter anderem über Twitter verbreitet hatte.


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