Fitbit Charge 3: Smarter, langlebiger Fitnesstracker mit Touch-Display

Fitbits Neuauflage des beliebten Fitnesstrackers, das Charge 3, zählt auch eure Bahnen im Wasser.
Fitbits Neuauflage des beliebten Fitnesstrackers, das Charge 3, zählt auch eure Bahnen im Wasser.(© 2018 Fitbit Inc.)

Nun ist es offiziell: Fitbit bringt seinen beliebtesten Fitnesstracker in einer Neuauflage auf den Markt: Der Fitbit Charge 3 hat als erster aus seiner Reihe ein Touch-Display, einen noch stärkeren Akku, eignet sich zum Schwimmen und soll fortschrittliche Gesundheits- und Fitnessfunktionen mitbringen – neben smarten Alltagsfeatures.

Hochwertiges leichtes Material wie ein Aluminiumgehäuse und Gorilla-Glas in einer schlanken, modernen Silhouette: Das Design des neuen Charge 3 ist noch schnittiger, aus gutem Grund – es soll kein Wasser reinlassen, denn der Fitnesstracker soll Nutzer auch beim Schwimmen begleiten. Ganz ungewohnt für Charge-User dürfte das Touchscreen-OLED-Display sein, das laut Hersteller fast 40 Prozent größer und heller ist als beim Charge 2. Auch der Akku wurde optimiert und verspricht eine Laufzeit von bis zu sieben Tagen. Neben der innovativen Hardware hat Fitbit auch an der Software geschraubt: Die soll nun interaktiver sein und Nutzer mit "spielerischen Animationen" noch mehr motivieren oder für erreichte Fitness-Meilensteine belohnen.

Noch smartere Fitness- und Gesundheits-Features

Mit mehr als neun Billionen Minuten Herzfrequenzdaten im Hintergrund hat Fitbit seine Herzfrequenztechnologie im Vergleich zum Charge 2 verbessert: Der Charge 3 soll beim Training genauere Aussagen zur Ruheherzfrequenz und Kalorienverbrennung machen sowie die Auswertung des Workouts noch genauer als bisher ausfallen lassen. Der Pulssensor soll zudem Veränderungen der Blutsauerstoffwerte erkennen und genaueres Schlaftracking ermöglichen.

Die erweiterten Gesundheits- und Fitnessfunktionen des Charge 3 auf einen Blick:

  • Zielbasierte Trainingsmodi: Für die 15 Trainingsmodi, wie etwa Fahrradfahren, Schwimmen, Laufen, Gewichtheben und Yoga können Nutzer Trainingsziele wie Kalorienverbrauch, Distanz oder Dauer festlegen und mit Echtzeit-Statistiken verfolgen.
  • Wasserdicht bis 50 Meter Tiefe: Das Fitbit Charge 3 übersteht laut Hersteller ein Bad in der Wanne, im Regen, Pool oder Meer.
  • Mit der Übungserkennung SmartTrack erkennt der Charge 3 viele eurer Workouts automatisch und zählt selbst eure Runden im Schwimmbecken.
  • Der Charge 3 nutzt das GPS des Smartphones, um eure Outdoor-Sporteinheiten zu tracken. Dank Auto-Pause werden Ampelpausen abgezogen.
  • Wie gewohnt ermittelt auch das neue Fitbit-Wearable euer Fitnessalter.
  • Die Gesundheitsüberwachung für Frauen enthält einen Menstruationskalender, mit dem sich Periode und Eisprung protokollieren lassen und Symptome aufgezeichnet werden können. Im Dashboard auf dem Gerät könnt ihr auch diese Gesundheitsdaten auf einen Blick einsehen. Ergänzt werden diese Angaben durch den Wasserhaushalt, die Schlafanzeige und ein Gewichtstagebuch.
  • Personalisierte Einsichten über Aktivitäten, Herzfrequenz, Ernährung und Schlaf sollen Nutzer mit Tipps durch den App-Coach demnächst noch besser dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.
  • Erinnerungsfunktionen für mehr Bewegung im Alltag und Atem-Training zum Entspannen runden die Gesundheitsfeatures ab.
So sieht er aus, der neue Charge 3 von Fitbit.(© 2018 Fitbit Inc.)

Fitbit will noch weiter am Schlaftracking schrauben

Fitbit versteht sich als Pionier des Schlaftrackings im Fitnesstracker und will dieses Stück für Stück revolutionieren: Mit Sleep Score Beta von Fitbit Labs kündigt das Unternehmen für Ende des Jahres ein erweitertes Schlaftracking an. Das soll auf allen Geräten mit erweiterter 24/7 PurePulse-Herzfrequenz-Verfolgung verfügbar sein und Nutzern ein vollständigeres Bild ihrer Schlafqualität liefern. Geräte mit einem relativen SpO2-Sensor, einschließlich Charge 3, Fitbit Ionic und Fitbit Versa, sollen im Idealfall außerdem Atemstörungen, die Anzeichen für Gesundheitsprobleme wie Allergien, Asthma oder Schlafapnoe sein können, erkennen.

Fitnesstracker mit Smartwatch-Funktionen

Neben dem Fitness- und Gesundheitstracking bietet der Charge 3 smarte Funktionen für den Alltag und zeigt Nutzern Anrufe, Kalender-, Text- und App-Benachrichtigungen auf dem Display an. Anrufen kann man Annehmen, Ablehnen oder mit festgelegten Schnellantworten auf sie reagieren. Standard-Apps wie Alarm, Timer, Wetter und Kalender laufen direkt auf dem Gerät. Ähnlich wie für die beiden Fitness-Smartwatches von Fitbit, Ionic und Versa, sollen ausgewählte Apps von Drittanbietern auf den Charge 3 kommen. Welche das sind und wann sie erscheinen, lässt Fitbit noch offen. Die Charge 3 Special Edition-Geräte mit NFC unterstützen aber mit Fitbit Pay bereits bargeldloses Zahlen von mehr als 100 Finanzinstituten in 18 Ländern.

Der Charge 3 im klassischen schwarzen Design dürfte auch für Männer interessant sein.(© 2018 Fitbit Inc.)

Preis und Verfügbarkeit

Der neue Charge 3 soll laut Fitbit der „intelligenteste Tracker“ aus dem Hause sein und beste Smartwatch-Funktionen für die wichtigsten Dinge im Alltag und beim Sport bieten, „ohne die Nutzer mit Technologie oder Ablenkungen zu überfordern, die Sie nicht brauchen“. Gleichzeitig soll er eine attraktive Alternative sein für alle, die zwar smarte Funktionen am Handgelenk genießen, aber dafür keine große und teure Smartwatch kaufen wollen. Wie der neue Fitnesstracker von Fitbit performt, wird der Test zeigen.

Der Fitbit Charge 3 kann ab heute über die Fitbit-Webseite vorbestellt werden und ist ab Oktober in verschiedenen Looks ab 149,95 Euro (UVP) erhältlich: in Schwarz mit einem Gehäuse aus Graphit-Aluminium oder in Blau-Grau mit einem Gehäuse aus Roségold-Aluminium. Als Zubehör gibt es klassisch sportliche Silikonarmbänder, Lederarmbänder oder gewebte Bänder zwischen 30 und 70 Euro zu kaufen. In der Special Edition kommt das Charge 3 im weißen Silikon-Sportband mit einem Graphit-Aluminium-Gehäuse oder im lavendelfarbigen Strick-Armband mit einem rosevergoldeten Aluminium-Gehäuse für 169,95 Euro (UVP). Wem das noch etwas zu teuer ist, der kann sich diese Vorgängermodelle von Fitbit nochmal genauer anschauen.

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