Fitbit Versa Lite Edition offiziell vorgestellt – günstiger als die Versa

Fitbit bringt mit der Versa Lite Edition eine günstige Neuauflage der beliebten Fitnessuhr auf den Markt.
Fitbit bringt mit der Versa Lite Edition eine günstige Neuauflage der beliebten Fitnessuhr auf den Markt.(© 2019 Fitbit)

Fitbits Neuheiten fürs Frühjahr dürften Fitbit-Fans sehr bekannt vorkommen: Dabei handelt es sich allen voran um die smarte Fitnessuhr für Einsteiger, die Fitbit Versa Lite Edition, über die im Vorfeld bereits spekuliert worden war und die tatsächlich deutlich preiswerter sein wird. Die Einzelheiten.

Mit den in San Francisco vorgestellten Neuheiten möchte der Fitness-Wearable-Anbieter neue Zielgruppen erreichen: Das sind vor allem Einsteiger in den Wearable- und Fitnessbereich, junge Nutzer und welche mit einem  kleinen Geldbeutel. Mit der Versa Lite Edition bringt Fitbit noch im März einen Ableger der smarten Versa-Fitnessuhr auf den Markt. Sie bringt die wichtigsten Funktionen der großen Schwester mit: Herzfrequenzmessung, Schritt-, Schlaf- und Kalorientracking, die automatische Trainingserkennung sowie den SpO2-Sensor, der potenziell Veränderungen im Sauerstoffgehalt des Bluts einschätzen kann. Außerdem mit an Bord ist eine kleine App-Auswahl wie Taschenrechner und Co. sowie Watchfaces. Das Modell hat eine komfortable Ein-Knopf-Bedienung, wiegt extrem wenig und ist wasserfest.

Fitbit spart an den richtigen Stellen

Schwimmtrainings kann die Versa Lite allerdings nicht aufzeichnen und auch die Stockwerke oder Treppenstufen zählt sie nicht. Worauf Fitbit ebenfalls verzichtet, ist der Musikspeicher und die On-Screen-Workouts: Um ein Trainingsprogramm abzurufen und mitzumachen, müssen Nutzer zum Handy greifen. Ebenso, um Musik zu hören oder ihre Laufstrecke draußen mit GPS zu tracken. Über ein eigenes GPS verfügt allerdings auch der Vorgänger, die Fitbit Versa, nicht. Dementsprechend muss das Smartphone beim Outdoor-Sport ohnehin immer dabei sein, damit die Uhr sich mit dem Handy verbinden und dessen GPS zur Workout-Aufzeichnung nutzen kann.

Über WLAN verfügt die Lite auch nicht und lädt Updates stattdessen in kleinen Häppchen beim Synchronisieren via Bluetooth vom Smartphone auf die Uhr. Ohne den Musikplayer dürfte das am Ende aber für den Nutzer kaum einen Unterschied machen. Unser erster Eindruck lautet daher: Hier wurde offenbar an der richtigen Stelle gespart. Dafür soll die Versa Lite Edition nur noch 159,95 Euro kosten, während die große Schwester bei Markteinführung 200 Euro kostete. Allerdings ist die Fitbit Versa inzwischen auch schon günstiger erhältlich.

Die Fitbit Versa Lite ist in vier neuen Farben erhältlich.(© 2019 Fitbit)

Mit der Versa-Neuauflage bringt Fitbit außerdem neue Farbvarianten raus, die vor allem junge Nutzer begeistern sollen. Die Armbänder gibt es aus rostfreiem, wasserresistenten Silikon in den Farben Charcoal, Lila, Marineblau, Maulbeere (Magenta), Scarlet (Orange) und Sunshine (Gelb). Sportliche Webbänder im Streifenlook sind in Navy und Pink, Navy und Maulbeere, Navy und Orange sowie Schwarz und Grau verfügbar und sollen demnächst erweitert werden. Die Preisspanne für das Zubehör reicht von 29,95 bis 99,95 Euro.

"Wie Facebook für Fitness – nur ohne die negativen News"

Neben der Versa Lite Edition hat Fitbit außerdem das schlanke Fitnessarmband Inspire und Inspire HR angekündigt, die stark dem schlanken Fitnessarmband Fitbit Alta (HR) ähneln. Dass Fitbit mit den Frühjahrsneuheiten nur günstigere Ableger seiner erfolgreichsten Produkte auf den Markt bringt, ist kein Zufall: Fitbit möchte seine Produktpalette so erweitern, dass Kunden sich nun das Modell heraussuchen, das vom Funktionsumfang und Preis am besten zu ihnen passt. Das gilt selbst für die Kleinsten: Mit dem Fitbit Ace 2 kommt ab Sommer für rund 80 Euro auch ein zweites Fitnessarmband für Kinder ab sechs Jahren in neuen Designs in den Handeln. Es soll Kids wieder zu mehr Bewegung animieren, ist robust, wasserresistent, leicht zu bedienen und die Akkuleistung soll für fünf Tage ausreichen. Es bringt animierte Zifferblätter mit sowie Herzfrequenzmessung und Schlaftracking und wird von den Eltern über einen Fitbit Family Account eingerichtet.

Das Fitbit Ace 2 für Kids ist besonders robust und bunt.(© 2019 Fitbit)

Neben der neuen Hardware hat Fitbit auch ein App-Update angekündigt: Damit sollen Nutzer ihre Dashboards noch stärker personalisieren können, neue Inhalte entdecken und leichter mit der Community in Kontakt treten können, weil man an die Motivationskraft der sozialen Medien glaube. Fitbit-Sprecher nannte das neue Dashboard das "Facebook für Fitness – nur ohne die negativen News".


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