Fitness-Tracker immer weniger beliebt

Fitness-Tracker wie das Nike+ Fuelband SE könnten 2015 eher liegen bleiben
Fitness-Tracker wie das Nike+ Fuelband SE könnten 2015 eher liegen bleiben(© 2014 CURVED)

Ist die Ära der Fitness-Tracker bald vorbei? Laut einer neuen Analyse des Wearable-Marktes wird sich das Interesse der Käufer im kommenden Jahr von den reinen Fitness-Trackern abwenden. 2015 werden demnach Smartwatches gefragter sein: 50 Prozent der Kunden, die über den Kauf eines Fitness-Armbandes nachdenken, würden sich letztendlich für eine Smartwatch entscheiden.

Laut der Studie von Gartner wurden im Jahr 2014 insgesamt knapp 70 Millionen Fitness-Wearables verkauft – ein Rückgang, waren es im Vorjahr noch etwa 73 Millionen Stück. Im Jahr 2015 sollen es nur noch 68,1 Millionen Einheiten sein. Der Grund dafür sei der Konkurrenzkampf mit anderen Wearables: Smartwatches hätten insgesamt einen größeren Funktionsumfang und seien deshalb für Konsumenten interessanter. Sie können nicht nur für Fitness und Gesundheit relevante Daten erfassen, sondern bieten zudem auch Möglichkeiten zur Kommunikation – eine Eigenschaft, die Fitness-Armbändern in der Regel fehlt.

Erholung des Marktes im Jahr 2016?

Laut Gartner soll sich der Markt für Fitness-Tracker wie Jawbone Up24 oder FitBit Charge HR aber schon im Jahr 2016 erholen. Diese Entwicklung wird in der Analyse damit begründet, dass dann vielseitigere Designs angeboten würden; zudem sollen die Wearables aufgrund günstigerer Displays insgesamt weniger kosten. Voraussichtlich sollen so im Jahr 2016 insgesamt 91,3 Millionen Einheiten in dieser Produktsparte über die Ladentheke gehen.


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