Flashgap: Foto-Sharing gegen Filmrisse wie in Hangover

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Was war gestern Nacht los?
Was war gestern Nacht los?(© 2014 Facebook/Hangover)

"Oh nein! Nicht noch eine App um Fotos zu teilen," war mein erster Gedanke, als ich von Flashgap hörte. Doch die Idee hinter der Anwendung ist wirklich charmant — auch wenn sie vom Blockbuster "Hangover" inspiriert ist, der nun nicht gerade zu meinen Lieblingsfilmen gehört.

Mit Flashgap erstellt Ihr ein Foto-Album für einen Event, wie eine Party, eine Hochzeit oder einen Wochenendausflug mit Freunden, und ladet andere Nutzer dazu ein Ihre Bilder dort einzustellen. Die Aufnahmen sind für alle eingeladenen Personen sichtbar, allerdings erst ab 12 Uhr des nächsten Tages. Die Macher der App wollen mit Ihr nicht nur alkoholbedingte Erinnerungslücken schließen, sondern dafür sorgen, dass alle Teilnehmer die wichtigen Momente einer Veranstaltung zu sehen bekommen — was im echten Leben nicht immer möglich ist. Die Hauptzielgruppe der App sind "junge Leute und Studenten" und weniger eine komplette Hochzeitsgesellschaft, eine Firmenbelegschaft bei der Weihnachtsfeier oder Teilnehmer einer Wirtschaftskonferenz.

Flashgap sammelt Fotos, zeigt sie aber erst am nächsten Tag um 12 Uhr.(© 2014 Flashgap, CURVED Montage)

Die Idee zu Flashgap basiert auf Hangover, wie Mitgründer und CEO Julian Kabab im Gespräch mit Techchrunch erzählt. Falls Ihr den Film nicht gesehen habt: Er handelt von vier Freunde, die versuchen herauszufinden, was in der letzten Nacht in Las Vegas passiert ist. Der Zündfunke für die App ist der Nachspann des Films, in dem die Zuschauer die Fotos aus der letzten Nacht zu sehen bekommen und so erfahren, was Doug, Stu, Phil und Alan wirklich erlebt haben.

Wer nach der Veröffentlichung der Bilder am nächsten Mittag das Bedürfnis hat bestimmte Dinge zu erklären oder sich zu entschuldigen, kann dafür die integrierte Gruppenchat-Funktion von Flashgap nutzen — oder sollte in besonders schwerwiegenden Fällen vielleicht doch besser den direkten Weg zu anderen Menschen suchen.

Flashgap ist bisher nur für iOS erhältlich, die Android-Version befindet sich noch in der Beta-Phase im Test.


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