Flirtmoji: Ja, es gibt schlüpfrige Smileys fürs Sexting

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Nicht alle Flirtmoji zeigen nackte Tatsachen
Nicht alle Flirtmoji zeigen nackte Tatsachen(© 2014 Flirtmoji)

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – das gilt auch fürs Sexting: Wem es beim Austausch heißer Nachrichten die Sprache verschlägt, der kann nun auf sogenannte Flirtmojis zurückgreifen. Statt einfachen Smileys, niedlichen Tieren oder Gerichten findet der geneigte Nutzer hier von Dildos über Brüste bis hin zu Fesselspielen alles, was das Herz begehrt.

Flirtmojis geben sich dabei weder subtil noch eindeutig zweideutig, wie ein Bericht auf The Verge zeigt. Zartbesaiteten Gemütern dürfte es angesichts expliziter Tatsachen bei so manchem Piktogramm die Schamesröte ins Gesicht treiben. Die Macher lassen kaum eine Sexpraktik und kein anatomisches Detail unberücksichtigt. Vier Designer aus Kalifornien stehen hinter dem pikanten Projekt, Männer wie Frauen. Katy McCarthy ist eine von ihnen und sprach mit The Verge über die Bilder.

Geschlechtsteile mit Stil

Das Team wollte etwa sicherstellen, dass die Flirtmoji keinesfalls das eine oder andere Geschlecht hintenanstellen. McCarthy selbst habe beispielsweise ein Brüste-Emoji gezeichnet, das zwar sexuell, aber nicht übersexualisiert ist. Bei der Wahl des Namens habe man "Sex" zudem bewusst ausgeklammert – der sei schließlich offensichtlich. Vielmehr gehe es darum zu zeigen, dass sich damit auch flirten lasse.

Copy und Paste

Wenn Ihr auch Flirtmoji benutzen wollte, surft einfach deren Website an und fügt das gewünschte Symbol per Copy and Paste in eine Nachricht ein. 20 Stück sind dort gratis zu haben, 15 weitere gibt's für die Registrierung einer E-Mailadresse. Weitere Bildersammlungen lassen sich gegen eine Gebühr von knapp einem Dollar freischalten. Wie Katy McCarthy aber anmerkt, könnte sich das noch ändern. Sie als Künstlerin wolle schließlich, dass ihre Werke gesehen werden. Interessierte sollten Flirtmojis also im Auge behalten.

Wer sich übrigens über die Bedeutung einige Flilrtmoji im unklaren ist, für den ist auf dem Blog der Macher eine Erklärung zu finden. Wenngleich dort auch nicht alle abgedeckt sind, soll doch dennoch ein Tenor daraus ersichtlich werden. Gegen blöde Anmachen und sexuelle Belästigung spricht sich das Team nämlich eindeutig aus.


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