Flugzeug kracht beinahe mit Drohne zusammen

Unbemannte Flugobjekte könnten im Getriebe von Passagierflugzeugen großen Schaden anrichten.
Unbemannte Flugobjekte könnten im Getriebe von Passagierflugzeugen großen Schaden anrichten.(© 2014 Screenshot)

Die US-Luftfahrtbehörde informiert über einen Zwischenfall in Florida. Ein ferngesteuertes Flugobjekt sei gefährlich nah an ein Passagierflugzeug gekommen.

Sicherheitsrisiko im Flugverkehr

Drohnen stellen eine Gefahr für den Flugverkehr dar: Im März sei in Florida beinahe ein erster Zusammenprall passiert, berichtet die Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration. Die FAA kommunizierte das Ereignis diese Woche bei einer Konferenz in San Franciso. Ein Pilot der Fluglinie American Airlines setzte die Behörde darüber in Kenntnis, in 700 Metern Flughöhe eine Drohne gesichtet zu haben. Der Kapitän sei davon ausgegangen, mit dem unbemannten Flugobjekt zusammengestossen zu sein.

Passiert sei jedoch nichts - wie sich herausstellte, hatte die Maschine keinen Schaden. Die Behörde betont jedoch, das Risiko, dass sich eine Drohne im Motor eines Flugzeugs verfangen kann, sei gegeben. Wer ein Fluggerät im Umfeld eines Flughafens betreiben will, muss dieses Vorhaben anmelden, so die Vertreter der zivilen Luftfahrt. Das besagte Passagierflugzeug flog bei dem Zwischenfall gerade den Flughafen Tallahassee in Florida an. Von wem der Flugkörper betrieben wurde, fanden die Untersucher nicht heraus.

Drohnen-Verbot im Nationalpark

Mit dem Einzug von Drohnen in das alltägliche Leben kommen auch die Regulierungen. Die Manager des kalifornischen Nationalparks Yosemite verbieten seit kurzem die Nutzung von unbemannten Flugobjekten auf ihrem Gelände. Die Zahl der Drohnen habe sich in den vergangenen Jahren vervielfacht, beobachten die Parkbetreiber.

Die Technologie-Branche sollte die Wahrnung der Luftfahrtbehörde ernst nehmen. Derzeit arbeiten sowohl Amazon als auch Google und Facebook am Einsatz von Drohnen.


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