Fotos aus der Hölle: Diese Familie hat die falsche Fotografin engagiert

Eine Profi-Kamera allein macht längst keine professionelle Fotografin aus
Eine Profi-Kamera allein macht längst keine professionelle Fotografin aus(© 2018 Unsplash/Mia Domenico)

Eine Familie in den USA wollte ein paar gemeinsame Bilder haben und engagierte dafür eine Fotografin. Doch das Ergebnis ist wohl leicht anders ausgefallen, als sie erwartet hatte. Die Fotografin hat nämlich so einiges Talent für Bildbearbeitungsprogramme – zumindest, wenn gruselige Bilder mit leichtem künstlerischen Anspruch gewünscht werden.

Auf den ersten Blick sehen die Familienfotos, die offenbar an einem sonnigen Tag bei klarem Himmel in einem Park entstanden sind, ganz normal aus. Schaut ihr euch die Fotos aber etwas genauer an, fällt schnell auf: Da stimmt etwas mit den Gesichtern nicht. Die engagierte Fotografin hat die gesamte Familie auf jeder Aufnahme mit einem Bildbearbeitungsprogramm völlig entstellt, wie aus dem Facebook-Post von Dave Zaring hervorgeht. Ihr findet die Fotos am Ende des Artikels.

Handgemachte Gesichter

Außer Nase, Mund und Augen ist nichts mehr an der Stelle vorhanden, wo eigentlich das Gesicht sein sollte. Besonders die Augen sehen dabei aus, als seien sie nachträglich per Hand gezeichnet worden. Von der Großmutter bis zum jüngsten Sohn haben alle Familienmitglieder eine Bildbearbeitung aus der Hölle erhalten – lediglich die Hunde blieben von der Umgestaltung verschont. Die Fotografin habe nach eigener Aussage die Änderungen vorgenommen, da schlimme Schatten auf den Gesichtern lagen. Allerdings soll sie von ihrem Professor nie gelernt haben, wie man so etwas in der Nachbearbeitung ausbessert.

Knapp 250 Dollar hat Dave Zaring angeblich für das Fotoshooting bezahlt, das vermutlich auch als Kunst-Projekt durchgehen könnte. Das Ergebnis wird ihm vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben. Er nimmt es aber mit Humor: "Ich habe seit Jahren nicht mehr so hart gelacht", kommentiert er die Bilder. Wenn euch die Aufnahmen gefallen und ihr zufällig in den USA vorbeischaut, könnt ihr die Fotografin ebenfalls engagieren – zum Glück steht ihr kompletter Name nämlich unter jedem Foto. Vielleicht hätte sie in diesem Fall lieber auf das Wasserzeichen verzichtet.


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