Frankreich verbietet Smartphones und Smartwatches an Schulen

In Frankreich sind Smartphones für Kinder unter 15 Jahren künftig an Schulen verboten
In Frankreich sind Smartphones für Kinder unter 15 Jahren künftig an Schulen verboten(© 2018 CURVED)

Schluss mit mobilem Internet und smarten Gadgets in Frankreich: In den Schulen unseres Nachbarlandes sind Smartphones und Smartwatches künftig verboten. Offenbar gilt das Ganze aber nur für jüngere Schüler.

Vom französischen Parlament wurde ein neues Gesetz verabschiedet, wie die Tagesschau berichtet. Künftig dürfen Kinder und Schüler zwischen drei und 15 Jahren keine Smartwatches, Tablets und Smartphones mehr mit zur Schule bringen – also grundsätzlich alle Geräte, die sich mit dem mobilen Internet verbinden können. Insgesamt seien weiterführende Schulen, Grundschulen und sogar Vorschulen von dem neuen Gesetz betroffen. Damit habe Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eines seiner Wahlversprechen eingelöst.

Weniger Bewegung durch Smartphones

Das Verbot gelte nicht nur in den Schulen selbst, sondern auch bei Aktivitäten der Bildungseinrichtungen – also wohl zum Beispiel auch bei Ausflügen oder Klassenreisen. Lediglich Gymnasien seien in der Lage, selbst darüber zu entscheiden, ob sie sich an das Gesetz halten. Von dem Verbot verspricht sich Frankreich offenbar, die Aufmerksamkeit der Schüler zu erhöhen. Zudem sollen Smartphones und Co. dafür sorgen, dass sich die Kinder weniger sportlich betätigen.

Schon zuvor war es seit 2010 in Frankreich verboten, ein Smartphone im Unterricht zu nutzen. Mit dem neuen Gesetz wird die bisherige Regelung also verschärft. Mit der Regelung möchte unser Nachbarland wohl ein Zeichen setzen – laut Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer sei diese ein Schritt "ins 21. Jahrhundert". Es ist möglich, dass sich Deutschland hieran ein Beispiel nimmt und ein ähnliches Gesetz einführt. Hierzulande dürfte Internet immerhin ebenso kein Neuland mehr sein.


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