Für iPhone 2018? Apple offenbar an "Full Active LCD"-Screens interessiert

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iPhones mit LCD-Display gibt es derzeit nur inklusive breitem Rand
iPhones mit LCD-Display gibt es derzeit nur inklusive breitem Rand(© 2017 CURVED)

Sucht Apple nach einer OLED-Alternative? Das November 2017 erscheinende iPhone X besitzt einen randlosen OLED-Screen. In zukünftigen Smartphones des Herstellers könnten aber auch LCD-Bildschirme zum Einsatz kommen, die über die technischen Voraussetzungen für ein Randlos-Design mit gebogenem Screen verfügen.

Wie das Wall Street Journal offenbar erfahren hat, denkt Apple darüber nach, künftig auf besondere LCD-Panels zu setzen. Demnach hätten die Kalifornier gegenüber Japan Display bereits ihr Interesse an sogenannten "Full Active LCD"-Screens bekundet. Diese sollen sich auch für Edge-to-Edge-Designs eignen, da sie offenbar wie OLED-Displays auch gebogen werden können.

Dünnere Ränder als moderne OLED-Displays?

Mit den aktuell in iPhones verwendeten Flüssigkeitskristallbildschirmen sei dies nicht realisierbar. Zum einen ließen sie sich nicht abrunden, zum anderen müsse die zur Abgrenzung der Panels vorgesehene Fläche mehrere Millimeter breit sein. Die "Full Active LCD"-Screens kämen dagegen mit nur einem halben Millimeter aus und könnten damit sogar noch dünnere Ränder ermöglichen als heutige OLED-Displays. Außerdem sollen sie sich laut Japan Display auch um die Seiten von Smartphones biegen lassen, wie dies beispielsweise beim Galaxy-S8 der Fall ist.

Wie ein iPhone mit gebogenem Display aussehen könnte, hatte Apple bereits 2016 in einem Patentantrag skizziert. Lange Zeit wurde auch vermutet, dass das iPhone X einen solchen Bildschirm erhalten könnte. Letztendlich beließ es Apple dann aber bei einem flachen Display. Dass das Unternehmen für iPhones mit nahezu randlosem Screen in Zukunft nicht komplett auf OLED-Panels setzen wird, könnte unter anderem mit deren schlechter Verfügbarkeit zusammenhängen, an der sich auch 2018 wohl nichts ändern wird.

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