Galaxy Buds+: Im direkten Vergleich mit den Galaxy Buds

Die Galaxy Buds+ und Galaxy Buds (Foto) sehen nahezu gleich aus
Die Galaxy Buds+ und Galaxy Buds (Foto) sehen nahezu gleich aus(© 2019 CURVED)

Samsung präsentiert die Galaxy Buds+ wahrscheinlich am 11. Februar – gemeinsam mit dem Galaxy S20. Inwiefern sich die In-Ear-Kopfhörer von ihren Vorgängern unterscheiden sollen, erklären wir euch. Es gibt unter anderem gute Nachrichten für Vielhörer und iPhone-Nutzer.

Was das Design angeht, könnten das bisherige und das künftige Modell Zwillinge sein. Samsung scheint sich in das Aussehen seiner True-Wireless-Kopfhörer verliebt zu haben. Dafür haben die Galaxy Buds+ einige neue Features, wie Leak-Guru Evan Blass auf Twitter zeigt. Demnach steigt die Akku-Kapazität der Hörer von 58 auf 85 mAh und die der Ladehülle um 18 mAh auf 270 mAh.

Galaxy Buds+: Viel längere Akkulaufzeit

Der Akku-Boost der Galaxy Buds+ beschert euch angeblich elf Stunden Musik. Mit der Energie aus dem Ladecase seien es sogar 22 Stunden. Ihr könnt eure Kopfhörer also wohl fast doppelt so lange nutzen wie das bisherige Modell (sechs und 13 Stunden). Samsung würde damit auch Kopfhörer mit einer viel größeren Ausdauer liefern als Apple. Den AirPods Pro geht bereits nach fünf Stunden die Puste aus (bei ausgeschalteter aktiver Geräusch­unterdrückung und Transparenz).

Innerhalb von drei Minuten könnt ihr eure leeren Galaxy Buds+ offenbar wieder so weit aufladen, dass ihr genügend Akku für weitere 60 Minuten Musik habt. Zum Vergleich: Die  AirPods Pro benötigen fünf und die Galaxy Buds neun Minuten. Samsung legt also einen ordentlichen Zahn zu.

Kein ANC, aber besserer Sound

Auf ein aktives Noise-Cancelling (ANC) scheint Samsung tatsächlich zu verzichten und begnügt sich weiter mit Noise-Isolation. Der Sound der Galaxy Buds+ soll dafür künftig umso besser sein. Der Hersteller setze auf dynamische Zwei-Wege-Ohrhörer mit Woofer und Tweeter (für die Tiefen und Höhen).

Zudem gebe es ein zusätzliches Mikrofon. Ihr könnt mit den Galaxy Buds+ also wahrscheinlich besser telefonieren. Die ersten Buds hatten in dieser Kategorie zwischenzeitlich Probleme. Außerdem lässt sich über das Touch Pad an den Kopfhörern nun offenbar auch Spotify bedienen. Und ihr sollt euch via Bluetooth 5 mit mehreren Geräten verbinden können.

Endlich: eine iOS-App

Während es bisher nur eine Android-App gab, hat Samsung für die neue Generation auch eine iOS-Anwendung entwickelt. Dies dürfte Nutzer eines iPhones sicher besonders freuen. Das Programm taucht sogar bereits im App Store auf, wie Ishan Agarwal zeigt.

Roland Quandt von WinFuture hat zudem zahlreiche Bilder der Galaxy Buds+ veröffentlicht. Diese sind wie bereits erwähnt nur wenig spektakulär, da sich das Design nicht verändert. Allerdings gibt es neben Schwarz und Weiß zwei neue Farben: Blau und Rot. Gelb und Silber nimmt Samsung dagegen wohl aus dem Programm.

Der Preis steigt laut Blass um 20 Dollar (von 129 auf 149 Dollar). Bei uns scheinen um die 169 Euro realistisch, sollte Samsung hierzulande 20 Euro mehr fordern als bisher. Ihr könnt aber offenbar auch gratis an Galaxy Buds+ kommen.


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