Galaxy Note 4: Herstellung teurer als beim iPhone 6

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Ab dem 17. Oktober wird das Samsung Galaxy Note 4 in Deutschland erhältlich sein
Ab dem 17. Oktober wird das Samsung Galaxy Note 4 in Deutschland erhältlich sein(© 2014 CURVED)

Die Kosten für die Einzelteile des Samsung Galaxy Note 4 liegen offenbar noch über denen der meisten iPhone-6- und 6-Plus-Modelle: Die Seite Tech Insights hat sich sämtliche Komponenten näher angeschaut und ist zu dem Schluss gekommen, dass sich die reinen Materialkosten auf etwa 260 Dollar belaufen.

Allein die Kosten des QHD-Bildschirms des 5,7-Zoll-Phablets lägen demnach bei 66,50 Dollar und machen rund ein Viertel der Materialkosten aus. Dabei ist anzumerken, dass in der Summe keine weiteren Entwicklungskosten enthalten sind. Marketing, Vertrieb, Lizenzbebühren und Co. sind ebenfalls nicht mit einkalkuliert. Zum Vergleich: Die Einzelteile des iPhone 6 kosten Apple pro Gerät zwischen 200 und 227 Dollar, beim iPhone 6 Plus liegen die Kosten zwischen 216 und 263 Dollar. Nur das größte Modell mit 128 GB Speicher ist also ähnlich teuer in der Herstellung wie das Samsung Galaxy Note 4.

Samsung ist auf dem absteigenden Ast

Der Prozessor ist die zweitteuerste Komponente von Samsungs Topmodell: Der Exynos-Achtkerner schlägt mit 40,50 Dollar zu Buche. Platz 3 belegt die 16-MP-Kamera, die 25,50 Dollar der Materialkosten ausmachen soll. Günstiger sind hingegen die Module für Wi-Fi, Bluetooth und Mobilfunk, die sich mit 12,50 Dollar niederschlagen. Hierzulande liegt die unverbindliche Preisempfehlung des Galaxy Note 4 ohne Vertrag bei 769 Euro.

Die Werte illustrieren, dass die konkurrierenden Konzerne keine Kosten und Mühen scheuen, um wettbewerbsfähig zu bleiben – was offenbar nicht immer den erhofften Erfolg nach sich zieht: Erst am 7. Oktober machte eine Hiobsbotschaft um Gewinneinbrüche von Samsung die Runde. Ob das Galaxy Note 4 und sein Gefolge das Ruder rumreißen können, bliebe Analysten zufolge ungewiss – Samsungs Zukunft liege möglicherweise in der Herstellung von Speicherchips.


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