Galaxy Note 9 vs. Galaxy Note 8: Die Riesen-Smartphones im Vergleich

Ein Jahr liegt zwischen dem  Galaxy Note 9 und dem Galaxy Note 8.
Ein Jahr liegt zwischen dem Galaxy Note 9 und dem Galaxy Note 8.(© 2018 CURVED)

Ein Jahr liegt zwischen dem Galaxy Note 8 und dem neuen Galaxy Note 9: Beide Smartphones sind groß und lassen sich mit dem S Pen bedienen. Trotzdem hat sich in zwölf Monaten einiges verändert.

Da der S Pen der wichtigste Unterschied zwischen den Smartphones der Note-Serie und den großen Plus-Versionen der S-Serie ist, kommt zuerst ein Blick auf dessen Neuerungen beim Note 9. Die neueste Version des digitalen Stifts steht per Bluetooth mit dem Smartphone in Verbindung. Deswegen lässt er sich selbst mit mehreren Metern Abstand als Fernbedienung für Kamera, Musik oder Präsentationen verwenden. Weiterhin kann man natürlich mit ihm auf den Touchscreen tippen, Notizen handschriftlich verfassen oder Screenshots anfertigen und bearbeiten.

Kleiner Nachteil: Der neue S Pen braucht einen Akku und in so einem Stift ist nicht viel Platz. Deswegen reicht der nur für 30 Minuten. Dann muss der S Pen zum Aufladen ins Gehäuse. Nach 40 Sekunden soll er allerdings schon für die nächsten 30 Minuten bereit sein.

Größeres Display, mehr Speicher

Das Super-AMOLED-Display des Galaxy Note 9 ist mit 0,1 Zoll minimal größer geworden und misst nun 6,4 Zoll. Die Auflösung bleibt unverändert bei 2960 x 1440 Pixeln. Die daraus resultierende Verringerung der Pixeldichte um fünf ppi sieht man mit dem bloßen Auge nicht. Gleiches gilt für die fünf Gramm Gewicht, die das Note 9 zugelegt hat und Veränderungen um 0,2 bis 1,6 Millimeter bei den Abmessungen des gesamten Gehäuses – wie der Blick auf die Datenblätter zeigt.

Während die Frontkamera unverändert über eine f/1.7-Blende und eine Auflösung verfügt, hat sich die Blende der Dualkamera mit einer Auflösung von weiterhin zwölf Megapixeln verändert. Die Weitwinkel-Linse des Note 9 hat keine feste Blende mehr, sondern kann mechanisch zwischen f/1.5 und f/2.4 wechseln – was sich vor allem bei wenig Licht bemerkbar macht.

Das Galaxy Note 9 steht per Bluetooth mit dem S Pen in Verbindung.(© 2018 CURVED)

Bei der Leistung hat das Note 9 ebenfalls zugelegt. Nicht massiv, aber doch messbar. So ist sein Exynos-9810-Chipsatz etwas schneller getaktet als der Exynos 8895 des Note 8. Der Arbeitsspeicher bleibt unverändert sechs Gigabyte groß – zumindest in der Standard-Version des Note 9. Die teuere Variante des neuen Smartphones verfügt über acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher wächst sogar von 128 auf 512 Gigabyte an. Beim Note 8 kann man dagegen zwischen 64, 128 und 256 Gigabyte wählen.

Bei der Software sind seitdem das Galaxy Note 8 ein Update auf Android Oreo erhalten auch keine große Unterschiede auszumachen. Das Galaxy Note 9 verfügt ab Werk ebenfalls über Android Oreo. Bei ihm stehen allerdings die Chancen auf eine schnellere Aktualisierung auf Android 9 Pie besser. Zwar keinen weiteren Tag Laufzeit, aber durchaus einen spürbaren Zeitgewinn könnte der größere Akku des Galaxy Note 9 bringen. Seine Kapazität hat mit 4000 mAh gegenüber 3300 mAh beim Note 8 deutlich zugelegt.

Fazit und Preise

Am Ende bleiben die neuen Funktionen des S Pen, der größere Akku und die besseren Aussichten auf Android 9 Pie als größte Argumente für das Note 9 übrig. Der größere Speicherplatz in der Basis-Version ist eine schöne Zugabe und gegen etwas mehr Rechenleistung gibt es auch nichts einzuwenden. Die Veränderungen beim Display und der Gehäusegröße sind dagegen marginal. Ausnahme: Der nicht mehr neben, sondern beim Note 9 unter der Kamera platzierte Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für beide Smartphones bei 999 Euro – jeweils für die Ausführung mit kleinsten Speicher. Die wird man für das Galaxy Note 9 auch erstmal bezahlen müssen. Für das Galaxy Note 8 ist der Preis in den letzten Monaten dagegen auf unter 650 Euro gesunken.

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