Galaxy S10: Das wissen wir über das nächste Top-Modell von Samsung

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Das Galaxy S10 soll zwei Kameras auf der Rückseite haben, das S10 Plus sogar drei.
Das Galaxy S10 soll zwei Kameras auf der Rückseite haben, das S10 Plus sogar drei.(© 2018 CURVED)

Dass das Samsung Galaxy S9 einen Nachfolger bekommt, daran kann es keine Zweifel geben. Dass es das Samsung Galaxy S10 wird, ist sehr wahrscheinlich. Wir haben die neuesten Gerüchte und die bekannten Fakten zum ersten Top-Smartphone von 2019 für euch zusammen gefasst – und stellen zusätzlich noch eigene Spekulationen an.

Schon kurz nachdem das Galaxy S9 in die Läden kam, gab es bereits die ersten Gerüchte um den Nachfolger. Während diese ersten Meldungen noch sehr wage wahren, haben sich in den letzten Monaten einige Merkmale des neuen Flaggschiff-Smartphones verfestigt und zudem gibt es die ersten von Samsung bestätigten Fakten zum Galaxy S10.

Wann stellt Samsung das Galaxy S10 vor?

Die Frage lässt sich inzwischen klar beantworten: am 20. Februar 2019! Das "Unpacked Event" in San Francisco hat Samsung am 10. Januar angekündigt und das kleine Filmchen dazu, lässt keine Zweifel daran, dass es an dem Tag um das Galaxy S10 gehen wird. Einen Livestream will Samsung auf seiner Homepage anbieten.

In Paris hat Samsung zudem große Werbebanner für den 20. Februar aufgehängt, auf denen neben dem Datum auf koreanisch "The future unfolds" steht. Zu deutsch: "Die Zukunft entfaltet sich". Das kann eigentlich nur ein Hinweis darauf sein, dass Samsung bei dem Unpacked Event nicht nur das Galaxy S10 vorstellt, sondern auch mehr über sein faltbares Smartphone, das Galaxy Fold, verrät.

Hat das Galaxy S10 ein Loch im Display?

Darauf deuten alle Gerüchte der letzten Wochen hin. Samsung widerstand sehr lange dem Trend zur Notch. Das erste Smartphone der Koreaner mit der Aussparung für die Frontkamera am oberen Bildschirmrand ist das Galaxy M, das Ende Januar 2019 vorgestellt wird und wohl hauptsächlich für den indischen Markt vorgesehen ist. Beim Galaxy S10 gab es zuletzt keinen Leak mehr, mit einer "klassischen" Notch. Stattdessen befindet sich die Frontkamera in einem kleinen Loch innerhalb des Displays. Ob das praktisch ist, muss sich noch zeigen. Ob man das schön findet, ist dann wieder ein ganz persönliche Geschmacksfrage.

Für Samsung hat das Loch einen großen Vorteil: Das Display braucht noch weniger Rand. In dieser Richtung lässt sich auch das Bild deuten, mit dem Samsung zur Präsentation am 20. Februar einlädt. Da kann man zwei nebeneinander liegenden Smartphones hinein deuten, zwischen deren Displays kein Rand vorhanden ist. Darüber hinaus wäre alles andere als ein farbkräftiges und leuchtstarkes Super-AMOLED-Display mit hoher Auflösung eine herbe Enttäuschung.

Außerdem sieht es stark danach aus, dass Samsung dem Huawei Mate 20 Pro und OnePlus 6T folgt und beim Galaxy S10 einen Fingerabdrucksensor im Display verbaut. Allerdings könnte es sein, dass nicht jede Variante des neuen Flaggschiffs so ausgestattet ist.

Wie viele Modelle des Galaxy S10 wird es geben?

In den letzten Jahren gab es neben dem Galaxy S immer noch eine Plus-Variante. Den Gerüchten zufolge, wird es auch wieder ein Galaxy S10 Plus geben. Neu hinzu kommt in diesem Jahr aber wohl eine kleinere und günstigere Variante, die mal als Galaxy S10 Lite oder S10E firmiert. Bei dieser müsste man dann wohl auf Merkmal wie den Fingerabdrucksensor im Display, die Dualkamera oder die abgerundeten Displaykanten an den langen Seiten verzichten.

Kann die Kamera des Galaxy S10 etwas besonderes

Neben der Größe, scheinen die Kameras die Ausstattungsmerkmale zu werden, an denen sich das Galaxy S10 und das S10 Plus unterscheiden. Während das S10 über eine Dualkamera verfügen soll, deuten die letzten Leaks beim Galaxy S10 Plus auf drei Kamera-Linsen auf der Rückseite hin. Gemeinsam hätten beide Kameras eine Weitwinkel- und eine Normalwinkel-Linse. Das S10 Plus würde euch zusätzlich mit einer Tele-Linse das Motiv noch näher heran holen.

Und auch auf der Vorderseite soll das Galaxy S10 Plus eine Kamera-Linse mehr haben als das S10. Die Dualkamera könnte dann bei Selfies für einen schöneren Bokeh-Effekt sorgen – also den Hintergrund hinter der Person extra unscharf machen. Den bekommen andere Smartphones inzwischen sogar mit nur einer Kamera-Linse sehr gut hin. Software sei dank! Bei der Software muss Samsung im Vergleich zum Galaxy S9 bei der Kamera noch eine Schippe drauf legen. Die Konkurrenz hat im letzten Jahr mit seinen Kamera-Apps und der Einbindung von Künstlicher Intelligenz vor allem bei Dunkelheit einen großen Sprung nach vorne gemacht. Hier muss Samsung nachziehen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Wie teuer wird das Galaxy S10?

Die Preise gehören traditionell zu den letzten Dingen, die ein Smartphone-Hersteller bekannt gibt. Aufgrund unterschiedlicher Währungen und Steuersätze sind zudem durchgesickerte Preise mit Vorsicht zu genießen, lassen aber einen Rückschluss auf den Bereich zu in dem sich das neue Geräte bewegen wird. So dürfte auch das Galaxy S10 in der Standard-Ausführung wieder an die 1000-Euro-Grenze kommen, aber noch darunter liegen. Für die Plus-Version in der großen Speicher-Variante, würden aber allerdings wohl bis zu 1600 Euro fällig.


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