Galaxy S10 Plus: Bauteile zusammen deutlich teurer als beim OnePlus 7 Pro

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Das Infinity-O-Display des Galaxy S10 Plus ist einer der teuersten Posten auf der Materialliste
Das Infinity-O-Display des Galaxy S10 Plus ist einer der teuersten Posten auf der Materialliste(© 2019 CURVED)

Premium-Smartphones wie das Galaxy S10 Plus oder das OnePlus 7 Pro kosten schnell zwischen 500 und sogar über 1.000 Euro. Angesichts solcher Summen stellt sich umso mehr die Frage, was eigentlich in den Geräten steckt und was die Hersteller dafür ausgeben müssen. Wir vergleichen einmal die Komponenten-Kosten der eingangs erwähnten Flaggschiff-Modelle.

Die Einkaufspreise für die Einzelteile des Samsung Galaxy S10 Plus hatten wir bereits vor einer Weile unter die Lupe genommen. Nun konnte GizChina auch eine Materialliste für das OnePlus 7 Pro auftreiben. Hier wird sofort deutlich: Die Gesamtkosten der Bauteile fallen beim Samsung-Flaggschiff fast 100 Dollar höher aus. Während Samsung etwa 420 Dollar für die Komponenten seines High-End-Modells ausgibt, sind es bei OnePlus für das OnePlus 7 Pro etwas mehr als 324 Dollar.

Display ist größter Kostenpunkt

Das Display zeigt nicht nur die Inhalte an, sondern es dient als Eingabegerät auch der Steuerung des Smartphones. Angesichts dieser zentralen Doppelrolle ist es auch einfacher zu verzeihen, dass ein Display viel Energie verbraucht und teuer ist. Für gewöhnlich verbraucht es sogar die meiste Energie eures Akkus und häufig ist es bei Premium-Smartphones auch die kostspieligste Komponente.

Beim Samsung Galaxy S10 Plus fällt der AMOLED-Bildschirm mit 86,50 Dollar zu Buche. Das Display im OnePlus 7 Pro kostet immerhin 80 Dollar – dieses kommt übrigens ebenfalls von Samsung. Der zweitteuerste Posten bei beiden Smartphones ist der verbaute Chipsatz. OnePlus muss 70 Dollar pro Stück zahlen, bei Samsung sind es nur etwa 50 Cent mehr. Deutlich dahinter folgen beim OnePlus 7 Pro die Hauptkamera (27,29 Dollar), der Arbeitsspeicher (26 Dollar) und der interne Speicher (20 Dollar). Zusammengenommen decken diese Bauteile schon fast zwei Drittel der Materialkosten ab.

In einem Galaxy S10 Plus steckt mehr

Im Vergleich fällt auf, dass einige Komponenten des Samsung-Gerätes etwas teurer ausfallen. Insgesamt kommen bei beiden Geräten noch viele weitere Kosten hinzu, weshalb die Smartphones eben auch nicht zu den Materialpreisen zu haben sind. Denkt nur einmal darüber nach, was alles passieren muss, bis das Galaxy S10 Plus oder das OnePlus 7 Pro bei euch daheim ankommt. Stichworte sind hier beispielsweise Forschung und Entwicklung, Montage, Steuern und Logistik.


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