Galaxy S10: Selfiekamera angeblich im Display versteckt

Samsung setzt beim Nachfolger des Galaxy S9 (Foto) womöglich auf eine innovative Selfiekamera
Samsung setzt beim Nachfolger des Galaxy S9 (Foto) womöglich auf eine innovative Selfiekamera(© 2018 CURVED)

Der Rahmen des Samsung Galaxy S10 soll angeblich relativ schmal sein. Das eröffnet die Frage: Wohin mit der Selfiekamera? Die Entwickler haben angeblich eine Lösung gefunden.

Da Samsung angeblich nichts von einer Notch hält, stießen die Entwickler offenbar auf eine alternative Option, um auf der Vorderseite des künftigen Flaggschiffs dennoch eine Linse zu integrieren: Die Selfiekamera soll sich unter dem Bildschirm des Smartphones befinden, berichtet Bloomberg und beruft sich auf interne, aber nicht näher genannte Quellen. Auf der Rückseite soll Samsung zudem auf eine Triple-Kamera setzen.

Loch im Display?

Zuletzt machte bereits ein Gerücht die Runde, dass Samsung an einer Technologie arbeite, bei der die Linse hinter dem Bildschirm liege. Die Quelle ging da allerdings noch davon aus, dass die Technologie nicht vor 2020 zu erwarten sei. Da das Samsung Galaxy S10 bereits 2019 erscheint, stellt sich die Frage, ob sich eine der Quellen irrt oder von unterschiedlichen Ideen die Rede ist.

Im Bloomberg-Artikel ist zwar ebenfalls die Rede davon, dass die Kamera hinter dem Bildschirm sei, die Linse sei aber auch sichtbar. Es könnte daher auch durchaus sein, dass das Galaxy S10 ein Smartphone-Display mit Loch bekommt. Entsprechende Gerüchte gab es bereits zum Galaxy A8 und der renommierte Leakster Ice universe kündigte die Loch-Lösung bereits als Trend für 2019 an. Wie das aussehen könnte, seht ihr am Ende des Artikels.

Da die sogenannte "Screen-to-Body-Ratio" beim Samsung Galaxy S10 laut AllAboutSamsung bei 93,4 Prozent liegt, würde an der Vorderseite auch wirklich nicht viel Platz für eine Kameralinse bleiben. Die "Screen-to-Body-Ratio"beschreibt den Anteil, den das Display von der Vorderseite eines Smartphones einnimmt. Was Samsung letztendlich wirklich plant, erfahren wir wohl erst im kommenden Jahr.

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