Galaxy S5: Release einer Google Play Edition naht

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So soll das Galaxy S5 als Google Play Edition aussehen
So soll das Galaxy S5 als Google Play Edition aussehen(© 2014 Samsung/Google Play Store)

Samsung vergrößert die Produktpalette um sein Galaxy S5 offenbar noch weiter: Für kurze Zeit wurde im Play Store indirekt eine Google Play Edition des aktuellen Flaggschiffs angekündigt – mittlerweile ist der Verweis leider wieder entfernt worden. War da jemand zu vorteilig, oder war es Kalkül?

Bereits seit dem vergangenen Jahr wird im Play Store das Samsung Galaxy S4 als Google Play Edition angeboten – nun war für kurze Zeit das Bild des Smartphones durch einen  Mockup des Nachfolgers ausgetauscht worden, wie Droid-Life aufgefallen ist. Das legt den Schluss nahe, dass möglicherweise schon in wenigen Tagen diese neue Variante des Galaxy S5 erscheinen werde. Etwas verwunderlich ist allerdings, dass dabei kein nicht das tatsächliche Samsung-Flaggschiff gezeigt wurde, sondern ein inzwischen überholtes Mockup, das anstelle des neuen Fingerabdruckscanners noch den den herkömmlichen Home-Button, der Vorgängergeneration zeigte.

Schnellere Android-Updates für Google Play Edition

Im Vergleich mit dem normalen Galaxy S5 von Samsung würde eine Google Play Edition einen besonderen Vorteil bieten: Das Modell liefe mit einer unmodifizierten Android-Version, sodass Updates für das Betriebssystem schneller verfügbar wären. Denn die meisten Hersteller installieren auf ihren Smartphones und Tablets angepasste Benutzeroberfläche – bei Samsung ist es TouchWiz –, sodass mit jedem Android-Update Änderungen am Programmcode notwendig sind.

Hinweise auf Android Silver Project häufen sich

Bekanntermaßen erschien bereits das Galaxy S4 als Google Play Edition – und offenbar hatte sich dieses Modell für Samsung und Google bezahlt gemacht. Spannend ist, wie die weitere Zusammenarbeit aussehen wird. In letzter Zeit häufen sich die Gerüchte, dass Google sich von seiner Nexus-Reihe verabschieden und auf das Android Silver Project setzen würde.

Das Ziel dieser Aktion: Google wolle keine eigenen Geräte mehr produzieren, sondern ausgewählte Top-Smartphones mit unmodifizierte Android-Betriebssystem ausstatten, zügige Updates garantieren, die User Experience verbessern und die Produkte auch aktiv bewerben. Im Gegenzug würden die Hersteller der Geräte die Zahl der eigenen Services, der vorinstallierten Apps und der Änderungen an der Benutzeroberfläche reduzieren – und somit Googles Einfluss stärken.


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