Galaxy S6 edge schwieriger zu reparieren als das S5

Das Innere des Samsung Galaxy S6 edge ist nicht gerade einfach zugänglich
Das Innere des Samsung Galaxy S6 edge ist nicht gerade einfach zugänglich(© 2015 CURVED)

Die Reparatur eines Samsung Galaxy S6 edge ist eher eine Sache für den Profi: Gerade einmal drei von zehn möglichen Punkten erhielt das neue Top-Smartphone auf der Reparierbarkeitsskala von iFixit. Damit ist es immerhin nicht ganz so schwierig auseinanderzunehmen wie das HTC One M9.

Dass der Akku des Galaxy S6 edge und seines Schwestergeräts Galaxy S6 diesmal nicht mehr einfach austauschbar ist, war schon seit der Enthüllung der Geräte klar. Der Teardown der renommierten Bastler von iFixit zeigt nun aber, dass Samsung auf dem Weg zu diesem recht häufigen Standard-Eingriff einige Stolpersteine gesät hat – allen voran Schrauben und Klebstoff.

Der beschwerliche Weg zum Akku des Samsung Galaxy S6 edge

Die fest verklebte Glasrückseite muss vorsichtig mit einiger Geduld und geeignetem Werkzeug gelöst werden. Nun gilt es, eine Reihe von Schrauben zu lösen und einen Rahmen zu entfernen. Erst nachdem diverse Kontakte gelöst wurden, um das Mainboard abzuziehen, liegt der Akku frei und kann vorsichtig von seiner Verklebung im Gehäuse des Galaxy S6 edge abgelöst werden. Übrigens: Beim Schwestermodell ohne Display-Kurven verhält es sich kaum anders. In Samsungs Anleitung zum Akku-Tausch sah das einfacher aus.

Mit drei von zehn möglichen Punkten schneidet das Galaxy S6 edge deutlich schwächer ab als das Galaxy S5. Das Vorjahresflaggschiff kam seinerzeit immerhin auf fünf Punkte, hatte aber auch einen für jedermann einfach zu wechselnden Akku auf der Habenseite. Die aktuelle Konkurrenz macht's aber auch nicht besser: Das HTC One M9 heimste mit nur zwei Punkten dieselbe Wertung ein wie sein Vorgänger.


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