Galaxy S6 Edge+ und Note 5 sollen sich viel besser als das Note 4 verkaufen

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Samsungs neue Phablets Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge+ kommen in Korea offenbar gut an
Samsungs neue Phablets Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge+ kommen in Korea offenbar gut an(© 2015 Samsung)

Zumindest im Heimatland Südkorea kann sich Samsung über die ersten Verkaufszahlen der neuen Geräte Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge+ freuen: Schon jetzt sollen sich die aktuellen Phablets dort deutlich besser verkaufen als noch die Vorgänger Galaxy Note 4 und Galaxy Note Edge. Dabei soll der Erfolg noch nicht einmal dem Design oder der verbesserten Hardware der neuen Geräte geschuldet sein.

Allein in den ersten drei Tagen sollen vom Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge+ zusammen über 100.000 Geräte in Südkorea abgesetzt worden sein, wie die Korea Times auf Basis von offiziellen Aussagen lokaler Mobilfunkanbieter vermeldet. Demnach soll sich der Verkauf auf etwa 25.000 Stück pro Tag eingependelt haben. Den Erfolg führen die Provider aber auf den Start des Bezahlsystems Samsung Pay zurück, das von den neuen Smartphones ab Werk unterstützt wird.

Samsung-Bezahldienst beflügelt Absatz neuer Phablets

Bereits seit dem 20. August ist der Apple Pay-Konkurrent von Samsung in Südkorea verfügbar. Die neuen Geräte Galaxy Note 5 und Galaxy S6 Edge+ unterstützen Samsung Pay dort bereits von Haus aus. Die Modelle Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge werden per Software-Update fit für das Bezahlsystem gemacht. Ob und wann andere und ältere Galaxy-Modelle auch eine entsprechende Aktualisierung bekommen, ist noch unklar.

Offenbar wird Samsung Pay in Südkorea sehr gut angenommen, wenn das wirklich bei den meisten Kunden der Hauptgrund für den Kauf eines der neuen Samsung-Phablets sein sollte. Obwohl das Galaxy S6 Edge+ auch hierzulande erhältlich ist, müssen wir uns noch gedulden, bis Samsung Pay auch in Deutschland funktioniert. Frühestens im nächsten Jahr werden wohl auch wir den Bezahldienst nutzen können – ein kompatibles Samsung-Smartphone vorausgesetzt.


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