Galaxy S6: So viel Speicher lassen OS und Apps übrig

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Einen microSD-Kartenschacht besitzt das Galaxy S6 nicht
Einen microSD-Kartenschacht besitzt das Galaxy S6 nicht(© 2015 CURVED)

Wenn Ihr ein Samsung Galaxy S6 oder ein Samsung Galaxy S6 edge mit 32 GB Speicher kauft, dann solltet Ihr genau wie bei einem iPhone 6 oder einem anderen Smartphone ohne microSD-Kartenschacht einkalkulieren, dass Euch nicht der komplette Speicher für Apps, Fotos und Videos zur Verfügung stehen wird. AndroidCentral hat nun in Erfahrung gebracht, wie viel Speicher in Wirklichkeit frei verwendet werden kann.

Das Android-Betriebssystem selbst und auch die vorinstallierten Apps auf einem Samsung Galaxy S6 oder Galaxy S6 edge nehmen einen gewissen Teil des internen Speichers in Anspruch – und das ist nicht unbedingt wenig. Wer eines der Smartphones in der Ausführung mit 32 Gigabyte kauft, sollte sich darauf einstellen, nur etwas mehr als 23 GB davon frei nutzen zu können. Dieser Platz stand im Test mit einem 32-GB-Modell des US-Providers T-Mobile noch zur Verfügung, nachdem alle vorinstallierten Apps über den Play Store auf den neusten Stand gebracht worden waren.

Überträgt man den Speicherverbrauch von Betriebssystem und Apps auf das 64-GB-Modell, sollten laut AndroidCentral noch etwa 55 GB nutzbar sein, während es bei der 128-GB-Variante etwa 119 GB Speicher seien. Bei allen Angaben sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Gesamtmenge des verwendbaren Speichers sich mit der installierten Softwareje nach Land und Mobilfunkanbieter unterscheiden kann.

Keine Erweiterung per microSD-Karte

Wer es in der Vergangenheit von seinem Samsung-Smartphone gewohnt war, beispielsweise Fotos und Videos bei Speicherknappheit auf eine microSD-Karte zu verschieben, der muss nun umdenken. Das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge sind die ersten Premium-Smartphones des koreanischen Herstellers, die keine Speichererweiterung per microSD-Karte ermöglichen. Der Grund dafür ist simpel: Samsung hat bei seinen neuen Geräten den dafür erforderlichen Schacht weggelassen.

Wer nun rätselt, welche Variante des Galaxy S6 oder Galaxy S6 edge er kaufen sollte, um nicht unter chronischer Speicherknappheit zu leiden, der sollte am besten abwägen, wie viel Platz er auf seinem Smartphone wirklich für Apps benötigt. Fotos und Videos können beispielsweise regelmäßig auf einen PC übertragen und dann vom Smartphone gelöscht werden. Auch eine Cloud-Speicher-Lösung bietet sich hierfür an. Für den Transport besonders großer Datenmengen wäre auch eine WLAN-Festplatte als Alternative zum größeren internen Speicher denkbar.


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