Galaxy S7: Samsung verbaut wieder zwei unterschiedliche Kamera-Sensoren

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Sonys IMX260 oder Samsungs ISOCELL? Diese Frage stellt sich beim Galaxy S7 und S7 Edge erneut
Sonys IMX260 oder Samsungs ISOCELL? Diese Frage stellt sich beim Galaxy S7 und S7 Edge erneut(© 2016 CURVED)

Ist Sony oder Samsung drin? Diese Frage müssen sich Nutzer auch beim Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge stellen: In den Geräten ist nämlich kein einheitlicher Kamera-Sensor verbaut, sondern mal der des einen Unternehmens, mal der des anderen. Das war bereits beim Galaxy S6 der Fall und sorgte für Furore.

Laut Android Authority sind beim Galaxy S7 wie bei dessen Vorgänger teils Samsungs eigene ISOCELL-Sensoren integriert, während ein anderer Teil mit Sonys IMX260 ausgestattet ist. Wellen schlug diese Nachricht beim Galaxy S6 aber nicht nur deswegen: Damals stellte sich heraus, dass der Sony-Sensor in Sachen Qualität dem Samsung-Pendant leicht überlegen ist.

Wie groß sind die Unterschiede?

In einer Gegenüberstellung der beiden Kamera-Sensoren zeigten sich allerdings bei beiden Varianten Stärken und Schwächen: Der Sony IMX240 liefert bessere Ergebnisse bei Tageslicht, Samsungs ISOCELL bei schummrigem Licht. Inwiefern das auch auf die Kamera des Galaxy S7 zutrifft, müssen künftige Tests zeigen, da es sich um die Nachfolger der Galaxy-S6-Sensoren zu handeln scheint.

Samsung selbst hat sich zwar nicht zu den unterschiedlichen Kamera-Sensoren des Galaxy S7 und S7 Edge geäußert, der Grund scheint aber einfach zu sein: Man kommt mit der Herstellung der ISOCELL-Chips nicht nach. Samsung selbst erwähnte zur Ankündigung der neuen Topmodelle übrigens nur die hauseigene Lösung. In unserem Kameravergleich des S7 (Edge) mit dem Galaxy S6 und dem LG G4 gingen wir daher noch von einem ISOCELL aus. Fest steht jedoch: Das Testgerät lieferte ansehnliche Ergebnisse, vor allem auch bei Nacht. Da die Auflösung zwar gesunken ist, die Größe der Pixel aber gewachsen, ist der Vorteil des Sony-Sensors wie beim S6 möglicherweise hinfällig.


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