Galaxy S7: Vorinstallierte Software belegt 8 GB

Peinlich !19
Das Galaxy S7 Edge und das Galaxy S7 (rechts) laufen mit Android 6.0 Marshmallow
Das Galaxy S7 Edge und das Galaxy S7 (rechts) laufen mit Android 6.0 Marshmallow(© 2016 CURVED)

Das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge kommen beide mit 32 GB internem Speicher auf den Markt. Dies hört sich im ersten Moment nach einer ordentlichen Speicherausstattung an, doch offenbar stehen Euch ab Werk davon weniger zur Verfügung, als Euch lieb sein könnte. Denn die beigelegte Software nimmt davon ein gehöriges Stück für sich in Anspruch.

Die vorinstallierten Apps auf dem Galaxy S7 und wohl auch Galaxy S7 Edge belegen volle 8 GB von dem insgesamt 32 GB umfassenden internen Speicher, wie Droid Life herausgefunden hat. Dies entspricht immerhin einem Viertel des gesamten Flash-Speichers auf dem Gerät. Euch bleiben demnach höchstens 22 GB für eigene Apps und Daten auf dem Smartphone, abhängig davon, wie viel Platz das Betriebssystem und Eure favorisierten Apps noch zusätzlich belegen. Doch glücklicherweise können Besitzer des Galaxy S7 mit einer Maßnahme Platz freischaufeln.

Apps auf eine microSD-Karte auslagern ist möglich

Ein Weg wäre natürlich möglich, einige beigefügten Apps zu löschen – solange es sich nicht um Programme handelt, die mit dem Android-System verknüpft sind. Doch es gibt noch einen anderen Weg: Weil beide Topmodelle mit einem microSD-Slot ausgestattet sind, könnt Ihr mithilfe eines passenden SD-Moduls zusätzlichen Speicher von bis zu 200 GB bereitstellen.

Allerdings ist es nicht möglich, diesen Speicherbereich dem internen Flash des Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge hinzuzufügen, weil beide Geräte das Feature "adoptable Storage" von Android 6.0 Marshmallow nicht unterstützen. Normalerweise können deshalb Apps nicht auf eine Speicherkarte ausgelagert werden und von dort genutzt werden. Doch Samsung weiß offenbar um die Not seiner Nutzer, weshalb dennoch das Verschieben von Apps auf die Speicherkarte unterstützt wird. Auch mit den beigelegten Apps kann so verfahren werden – Systemprogramme ausgenommen. Danach können die Anwendungen normal ausgeführt werden, solange die Speicherkarte eingelegt ist.

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