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Galaxy S8: Android Oreo kommt ohne "Project Treble" für flottere Updates

Samsung Galaxy S8
Samsung Galaxy S8 (© 2017 CURVED )

Samsung ist beim Galaxy S8 offenbar nicht auf den "Project Treble"-Zug aufgesprungen: Dieses Feature ermöglicht es Smartphones mit Android Oreo, Updates schnell zu erhalten, da es den Prozess für einen Rollout vereinfacht. Die Top-Modelle des Herstellers von 2017 haben die Funktion aber nicht erhalten. Ob das beim Galaxy S9 anders sein wird?

Gerade erst ist der Rollout von Android Oreo für das Galaxy S8 in Deutschland gestartet, da hat SamMobile bereits getestet, ob "Project Treble" bei der neuen Version an Bord ist. Samsung hat sich wohl dagegen entschieden, seine Geräte mit der Funktion zu versehen. Google habe zwar im vergangenen Jahr angekündigt, dass man mit verschiedenen Unternehmen zusammenarbeitet, um das Feature auch nachträglich auf bereits erhältliche Geräte zu bringen, doch von Samsung war hier wohl nicht die Rede.

Samsung fehlen Partitionen

"Project Treble" trennt das Framework von Android, also auch die angepasste Benutzeroberfläche der Hersteller, von dem grundlegenden Code des Betriebssystems. So können beispielsweise Sicherheitsupdates aufgespielt werden, ohne dass Anpassungen am Framework nötig sind – was den Entwicklern viel Zeit sparen dürfte. Dennoch unterstützt das Galaxy S8 diese Funktion nicht, was eine Frage des Aufwands sein könnte.

Damit "Project Treble" genutzt werden kann, müssen sich die beiden System-Teile auf zwei verschiedenen Partitionen des internen Speichers befinden. Bei Geräten, die noch mit Android Nougat ausgeliefert werden, ist das in der Regel nicht der Fall. Diese Änderung könnte nachträglich viel Arbeit für die Hersteller bedeuten, weshalb bislang nur wenige bereits erhältliche Modelle "Project Treble" bekommen haben, so wie etwa das Huawei Mate 9.

Auf dem Galaxy S9 ist Android Oreo voraussichtlich bereits vorinstalliert. Demnach könnte das Gerät auch ab Werk über die zwei nötigen Partitionen mit der Trennung zwischen Framework und grundlegendem System-Code verfügen. Zudem könnte Samsung das kommende Top-Smartphone dadurch noch etwas weiter von dem Galaxy S8 abgrenzen – optisch unterscheiden sich die beide Modelle anscheinend nämlich kaum voneinander.

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