Galaxy S9: So unterscheidet sich die Gesichtserkennung vom Vorgänger

Die Gesichtserkennung arbeitet beim Galaxy S9 schneller als beim Vorgänger – aber nicht unbedingt sicherer
Die Gesichtserkennung arbeitet beim Galaxy S9 schneller als beim Vorgänger – aber nicht unbedingt sicherer(© 2018 CURVED)

An dem Galaxy S9 hat Samsung im Vergleich zum Vorgänger zahlreiche Verbesserungen vorgenommen. So hat der Hersteller auch die Gesichtserkennung weiterentwickelt. Allerdings soll die optimierte Variante längst nicht mit der Face ID mithalten können, die Apple auf dem iPhone X verwendet.

Im Gegensatz zum Galaxy S8 soll das Galaxy S9 eine schnellere Erkennung eures Gesichtes bieten, wie CNET berichtet. Mit dem Top-Modell kommt das Feature "Intelligent Scan", das zuerst eine Gesichtserkennung startet und, sobald diese fehlschlägt, eure Iris scannt. Sollte das Smartphone euch dann immer noch nicht eindeutig erkannt haben, werden beide Methoden kombiniert. Das Ganze soll an sich sehr flott funktionieren.

Sicherheitsproblem "2D"

Das Problem daran ist offenbar, dass die Gesichtserkennung zuerst erfolgt. Mit der Technologie wird der Nutzer aber nur in 2D erfasst. Ohne die räumlichen Daten ist es daher möglich, das Sicherheitssystem zu überlisten, etwa mit einem Foto. Bei dem Galaxy S8 war dies bereits ohne großen Aufwand möglich. So konnte ein Nutzer das Smartphone schon mit einem einfachen Bild entsperren, das er der Frontkamera für die Authentifizierung präsentiert hat.

"[Samsung möchte ein bestimmtes Level an Sicherheit liefern, es aber gleichzeitig einfach und effektiv [für Nutzer] machen, das Smartphone zu entsperren", meint der Sicherheitsexperte Andrew Blaich zu dem Thema. Womöglich ist "Intelligent Scan" daher nur ein Versuch des südkoreanischen Unternehmens, mit der 3D-Gesichtserkennung des iPhone X mitzuhalten. Ob sich das Galaxy S9 aber ebenso leicht wie das Galaxy S8 überlisten lässt, muss sich erst noch zeigen. Eine Verbesserung der Gesichtserkennung wurde offenbar bereits beim Galaxy Note 8 vorgenommen.

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